Weshalb die Schweiz keine neuen Kampfflugzeuge braucht

Die Schweiz denkt wieder einmal über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge nach. 36 bis 40 Stück – für 6 Milliarden Franken!

Warum ist diese Beschaffung unsinnig? Wir haben vier kurze und einleuchtende Gründe:

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Man wird doch wohl noch träumen (staunen) dürfen

Unsere stabile Schweiz hat nicht nur die Neutralität hervorgebracht, sondern auch einige hervorragende Rüstungsfirmen. Nun erreicht uns die Kunde, dass eine der grössten dieser Firmen, die RUAG, neue Wege beschreiten will:

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Und umgehend meldet sich auch www.publiceye.ch mit einem Statement dazu:

Gemäss einer eben veröffentlichten Mediennmitteilung plant die bundeseigene Waffenschmiede Ruag die weltweite Einstellung der Munitionsproduktion. Wie Sie in diesem Kurzfilm sehen, will die Ruag all ihre Fabriken auf grüne Technologien umrüsten.

Beschlossen wurde dieser radikale Strategiewechsel offenbar aufgrund «existentieller Reputationsrisiken» für den Rüstungskonzern. Der Verkauf todbringender Munition stehe im Widerspruch zu Schweizer Werten.

Zur Feier seiner historischen Neuausrichtung schneidet die Ruag in wenigen  Minuten in der Eingangshalle vom Hauptbahnhof Zürich eine Riesentorte in Form eines Sturmgewehrs an. Sollten Sie grad zufällig in der Nähe sein: Vorbeischauen lohnt sich.

Als Mitglied der „Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer“ begrüsst Public Eye diese überraschende Ankündigung von Ruag: Der Rüstungskonzern erfüllt damit in einer Art vorauseilendem Gehorsam die Anliegen der Korrekturinitiative, die Ende Juni eingereicht wurde.

P.S.: Man wird doch wohl noch träumen dürfen?!?