Am 23.09.: JA zum Tierwohl

Wieso sollen wir die Art und Weise, wie Fleisch produziert wird, gesetzlich enger regeln?

Was bringt uns das? Wir können ja auch einfach Bio/Bodenhaltung/Knospe kaufen.

Und haben wir dann überhaupt noch eine Chance gegen ausländisches Billig-(Fabrik-)Fleisch?

Unser Mitglied Hans Wiesner empfiehlt bei derartigen Fragen diesen guten Zeitungsartikel zur Lektüre:

NZZ-Artikel vom 1.Juli_2018 zum Tierwohl

Danke für den Input, Hans!

Hackfleisch aus dem Labor

«Es ist absurd, ein ganzes Huhn aufzuziehen, nur um seine Brust oder die Flügel zu essen; lasst uns diese Teile einzeln züchten, in einem geeigneten Medium.»

So äusserte sich der spätere britische Premierminister Winston Churchill bereits 1931. Rund 90 Jahre später könnte Churchills Vorschlag Realität werden.

Lest den ganzen Artikel hier im Tagesanzeiger online.

Menschenfleisch essen

Lieber Club, liebe Vegetarier, liebe Fleischesser

Heute musste ich mir einen sehr wahren und dadurch überaus unangenehmen Kurzfilm anschauen. Was er mit mir und wohl auch einigen anderen Zuschauern gemacht hat, überlasse ich eurer Fantasie. Was würde er bei euch auslösen?

Seht ihn euch den Clip doch einfach selber an:

Buchempfehlung: Essen heisst töten

Mit „Richtig Tiere essen?!“ hat Louise Gray nicht ein Sach- sondern ein Selbstversuch-/Grundüberlegungs-/Gedankenanregungsbuch geschrieben.

Was bedeutet es, sich des Sterbens eines Tieres wirklich bewusst zu sein?

Wie wäre es, ein Jahr lang nur Tiere zu essen, welche ich selber getötet habe?

Richtig Tiere essen

Diese Fragen hat sich Louise Gray gestellt und ein Experiment gestartet. Am Ende dieses Experimentes (welches sich von geplanten 12 auf rund 24 Monate verlängert hatte), kannte sie Jagd- und Fangmethoden, die Schrecken eines Schlachthofs – aber auch den echten Geschmack eines Huhns – und das tiefe Gefühl, dass es sehr oft kein Fleisch sein muss.

Fazit der Autorin: Man soll sich ernsthaft damit befassen, dass das konsumierte Fleisch aus nachhaltiger, das Wohl der Tiere ins Zentrum stellender Quelle kommt.

Das Buch dazu sei euch wärmstens empfohlen. Edel-Verlag, Hamburg 2017, 352 Seiten, ca. 28 Franken.