Ein Neuanfang nach dem Virus: Was kann ich echt beitragen?

Liebe Leserinnen und Leser: Erlebt ihr diese Zeit als dunklen Tunnel oder als Weg zu etwas Neuem, das uns auch nach dem Virus erhalten bleiben sollte? Oder etwas dazwischen?

So oder so; die letzten Wochen waren enorm eindrücklich. Wir alle haben gelernt, dass es anders kommen kann, dass die wohl bald eintretende Zeit des Übergangs zurück zur „Normalität“ auch eine sehr seltene Chance darstellen wird, das „Danach“ zu beeinflussen. Es stellen sich die ausschlaggebenden Fragen:

  • Wo wollen wir nicht zurück zum Bisherigen?
  • Welche Erkenntnisse oder (Denkens)Haltungen wollen wir hinüberretten – und wie?
  • Was wollen und könnten wir beitragen?
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Was lege ich 2019 unter den Weihnachtsbaum?

Schenken ist schön. Was aber, wenn die Freude des Schenkens überschattet wird vom unguten Gefühl, den Konsum anzuheizen und unsere Umwelt weiter unter Druck zu setzen?

Dann ist es vielleicht an der Zeit, Schenken mit Umweltschutz zu verbinden. Schenken Sie Umweltschutz! Und zwar mit nachweislichem Effekt, ganz konkret:

Myclimate bietet hier die Möglichkeit, gezielt CO2-Kompensationsprojekte auszuwählen und zu schenken.

Und mit dem WWF können Tieradoptionen verschenkt werden, welche der ausgewählten Tierart dringend nötige Unterstützung verschaffen.


Wir wünschen euch von Herzen schöne Weihnachten und ein nachhaltiges neues Jahr!!

Null Öl, Null Gas, Null Kohle

Liebe Leser*innen

Lasst uns euch ein freches, direktes und glasklares Hammerbuch vorstellen. Es trägt den Titel „Null Öl, Null Gas, Null Kohle“ und ist vom Schweizer Journalist und Historiker Marcel Hänggi. Ein Buch, welches wir genussvoll und auch betrübt verschlungen haben.

Erhältlich ist es bei Rotpunkt Verlag und hier kann es für nur 22 Franken bestellt werden.

Worum gehts? Marcel Hänggi macht bereits auf den ersten Seiten klar: Das Klimaproblem ist ein einfaches Problem: Wir verbrennen Öl, Gas und Kohle, erhöhen den CO2-Anteil in der Luft und erwärmen so das Klima. Zu einem einfachen Problem passt dann auch eine einfache Lösung: Wir müssen damit aufhören, Öl, Gas und Kohle zu verbrennen. Und zwar runter auf ein Niveau, dass man „netto Null“ nennt.

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DIE Lösung für eMobilität?

Eben haben wir durch unser Mitglied Toni von einer sehr vielversprechenden neuen Batterietechnologie erfahren.

Es gibt Ambitionen, chemische Batterien mit “Supercapacitors” (Kondensatoren mit riesiger Ladungsmenge) zu ersetzen.

Diese lassen sich in sehr kurzer Zeit laden/entladen. Grundlage dazu bietet das neue Material Graphen. Seht selber:

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Wollen wir etwas gegen das Plastik-Problem unternehmen?

Die Initiativ-Plattform Campax hat vor Kurzem eine gross angelegte Umfrage zum Plastik-Problem durchgeführt. Es das wirklich nur ein Problem in den Drittwelt-Ländern? Sind die Schweizer- und Europäischen Seen davon wirklich unbetroffen?

Ganz im Gegenteil. Lest die Auswertungen hier – und freut euch, welche weiteren Schritte geplant sind.

Einladung zur Filmpräsentation 5.3.19

Nach grosser Nachfrage führt der Verein solarbonstetten am 5. März 2019 zum zweiten Mal den eindrücklichen und motivierenden Film „Power to Change“ vor.

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Organisation: Plant-for-the-Planet

Was will die Organisation Plant-for-the-Planet?

Ariane Benedikter stand am internationalen Branchenforum für Frauen (IBF) in Meran auf dem Podium. Vor 120 Frauen aus der Holzbranche verkündete sie engagiert ihre Mission: „Ich spreche für viele junge Menschen auf der ganzen Welt. Für uns liegt das Jahr 2100 in unserer Lebenszeit, wir sind besorgt um unsere Zukunft.“

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Zahlen zur globalen Entwicklung

1. August

Am 1. August 2018 wird die Welt dieses Jahr mehr natürliche Ressourcen verbraucht haben, als der Planet innert eines Jahres wieder ersetzen kann. Dieses Datum wandert konstant nach vorne.

6,3 Milliarden

Bis 2015 hatte die Welt insgesamt 6,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Davon wurden 9% recycelt, 12% verbrannt und 79 % auf Deponien entsorgt – landeten also in der Erde oder den Weltmeeren.

150 Millionen

Die Klimaerwärmung wird in den nächsten 40 Jahren etwa 150 Millionen Menschen vertreiben. Die «Klimaflüchtlinge» werden sich in anderen Ländern ansiedeln müssen.

58 Prozent

Zwischen 1970 und 2012 ist die weltweite Population von Fischen, Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien um 58 Prozent zurückgegangen.

Und nun die guten Neuigkeiten: WIR haben es in der Hand… zusammen mit all den anderen, tollen und begeisterungsfähigen Menschen um uns herum.

Danke, dass ihr mithelft, diese Welt zu erhalten. Jetzt.

Unser ureigenes Plastikproblem

Gastbeitrag im Tages-Anzeiger von Bastien Girod über eine missverstandene Gefahr für die Umwelt.

In unserem Land mangelt es nicht an Abfallkübeln, jedes Kind wird in Sachen Abfalltrennung unterrichtet, und wir haben Millionen investiert in eine hoch entwickelte Entsorgungsinfrastruktur. Von der Plastikverschmutzung der Meere haben wir zwar gehört, aber unsere Seen sind kristallklar. Doch der Schein trügt. Auch wir haben ein Plastikproblem. Und: Ökobilanzen helfen hier nicht weiter.

In der Schweiz findet man laut einer Untersuchung auf fast jedem Quadratmeter entlang unserer Gewässer ein Stück Plastik. Plastik verdreckt das Grüngut, unsere Kompostieranlagen müssen immer mehr Aufwand treiben, um das unerwünschte Material auszusortieren. Sogar in Naturschutzgebieten ist der Boden mit Plastik verschmutzt. Die Plastikverschmutzung ist real, auch in der Schweiz. Die schiere Anzahl an kurzlebigen Plastik produkten, die in Umlauf kommen, sprengt die Möglichkeiten der besten Abfallentsorgung. Apéro-Gäbeli, Lollistängeli, Röhrli, Wattestäbchen werden millionenfach verbraucht. Weiterlesen „Unser ureigenes Plastikproblem“