Von der Eigenverantwortung

Viele bürgerliche Parteien (in der Schweiz sind das v.a. die FDP und die BDP – von der SVP sei hier für einmal nicht die Rede) setzen bei der Erreichung gesellschaftlicher Ziele auf das Individuum und dessen Eigenverantwortung. Auch bei der Klimakatstrophe soll dieses tolle Instrument zum Zuge kommen.

Jede*r Einzelne soll sich dabei für oder gegen eine Handlung entscheiden, sie oder er muss den Entscheid mit seinem Gewissen vereinbaren können – und die Folgen dieses Entscheides selber tragen. Das tönt super. Das tönt nach einer Lösung, welche ohne Verbote auskommt, an den mündigen Bürger appelliert und das Mittdenken Aller mit sich bringt.

Und das funktioniert auch super: Überall dort nämlich, wo die Kosten von Entscheidungen durch das Individuum getragen wird, welches entschieden hat:

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Veranstaltung: Der Kampf gegen den Klimawandel – was können wir tun?

Als Startveranstaltung zu den Tagen der Sonne im Konaueramt präsentiert Solarbonstetten Herrn Georg Klingler, Klimaexperte von Greenpeace.

Er wird am 24. Mai in Bonstetten anschliessend an einen Input-Film ein Referat zum Thema „Der Kampf gegen den Klimawandel – was können wir tun?“ halten.
Anschliessend findet eine Diskussion statt, gefolgt von einem Apéro. Der Eintritt ist frei.

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Vortrag: Der Klimawandel stellt sich vor

Aktuell in Erinnerung sind uns die verheerenden Waldbrände, Überschwemmungen und Murgänge dieses Sommers – Naturkatastrophen, die als Folge des Klimawandels in immer kürzeren Zeitabständen auftreten.

Wollen Sie wissen, was die Schweizer Armee, das US Verteidigungsdepartement, die Harvard University und Andere zum Klimawandel sagen? Welche Zusammenhänge und Einflüsse weltweit sie herstellen und welche Entwicklungen sie sehen?

Donnerstag, 15.11.2018, 20 Uhr

Ort: Rigelhüsli, Bonstetten

Eintritt frei – öffentlich

Das Referat findet im Anschluss an die Generalversammlung des Vereins Solarbonstetten statt

 

Lauf gegen die Hitze (und deren Förderer)

Der Marsch fürs Klima vom letzten Samstag, 19.10.18 in Genf (Schweiz) war ein Erfolg für die veranstaltende Klima-Allianz Schweiz. Mehr als 7000 Menschen waren in den Strassen der Stadt.

Die Botschaft von der Bedeutung der Desinvestition der Schweizerischen Nationalbank SNB wurde gut aufgenommen. Dieser Tag hat gezeigt, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger starke politische Aktionen fürs Klima fordern!

An diesem Erfolg gilt es, anzuknüpfen. Die Klima-Allianz lädt am Samstag, 8. Dezember in Bern zu einem Workshop «Öffentliche Investitionen raus aus fossiler Energie» (von 10:15 bis 17:00 Uhr) ein. Eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Austausch, Lernen und Stärken. Details auf der Homepage der Klima-Allianz.

 

Kurzmitteilung: Kampf um den Hambacher Forst

Kennt ihr den Hambacher Forst? Das ist ein einst über 4’000 Hektar grosser Wald in Nordrhein-Westfalen, von dem heute noch rund 200 Hektar stehen.

Die restliche Fläche wurde schon vom Grundstückseigentümer, dem Energiekonzern RWE gerodet, um im Tagbau Braunkohle abzubauen. Braunkohle ist die klimaschädlichste unter den Strom-Quellen und nach aktuellen Studienergebnissen künftig gar nicht mehr notwendig, um unser Nachbarland Deutschland mit Strom zu versorgen. Nun sollen auch die verbleibenden Hektar des Forsts ab Mitte Oktober zwecks des Braunkohleabbaus abgeholzt werden.

Das würde dann so aussehen: Weiterlesen „Kurzmitteilung: Kampf um den Hambacher Forst“

Klimawandel oder Klimakatastrophe

… oder die sehr aktuelle Frage, wie die Wissenschaft über das wohl drängendste Problem unserer Zeit berichten sollen findet ihr in diesem bemerkenswerten Artikel des Tagi-Magazins:

Tuvalu und der Klimawandel

Wenn man nicht bereits Abonennt des Tages Anzeigers ist, kann man den Artikel für 2 Franken lesen. Sollte das als zu teuer erscheinen, möchte ich euch zwei Schlüsselstelle zitieren:

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