Am 23.09.: JA zum Tierwohl

Wieso sollen wir die Art und Weise, wie Fleisch produziert wird, gesetzlich enger regeln?

Was bringt uns das? Wir können ja auch einfach Bio/Bodenhaltung/Knospe kaufen.

Und haben wir dann überhaupt noch eine Chance gegen ausländisches Billig-(Fabrik-)Fleisch?

Unser Mitglied Hans Wiesner empfiehlt bei derartigen Fragen diesen guten Zeitungsartikel zur Lektüre:

NZZ-Artikel vom 1.Juli_2018 zum Tierwohl

Danke für den Input, Hans!

Holzeinsatz zugunsten der Rotenbirben

Am 30. Juni haben wir wiederum einen Aktiveinsatz zugunsten der Stiftung Rotenbirben durchgeführt. Konkret ging es darum, das der Stiftung zustehende Holzlos aus dem Kooperationswald zu zerkleinern und den Mietern der Liegenschaft für künftige Winter zur Verfügung zu stellen.

Wir durften uns nicht nur über eine Menge nobles Holz aus dem Wald, sondern auch über viel Spass mit dem Traktor (Jahrgang 1956), tolles Wetter, gute Verpflegung – und einen gelungenen gemeinsamen Einsatz zugunsten dieser tollen Idee freuen.

Aber seht doch selbst, wie es uns ergangen ist:

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Zahlen Zur globalen Entwicklung

1. August

Am 1. August 2018 wird die Welt dieses Jahr mehr natürliche Ressourcen verbraucht haben, als der Planet innert eines Jahres wieder ersetzen kann. Dieses Datum wandert konstant nach vorne.

6,3 Milliarden

Bis 2015 hatte die Welt insgesamt 6,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Davon wurden 9% recycelt, 12% verbrannt und 79 % auf Deponien entsorgt – landeten also
in der Erde oder den Weltmeeren.

150 Millionen

Die Klimaerwärmung wird in den nächsten 40 Jahren etwa 150 Millionen Menschen vertreiben. Die «Klimaflüchtlinge» werden sich in anderen Ländern ansiedeln müssen.

58 Prozent

Zwischen 1970 und 2012 ist die weltweite Population von Fischen, Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien um 58 Prozent zurückgegangen.

Und nun die guten Neuigkeiten: WIR haben es in der Hand… zusammen mit all den anderen, tollen und begeisterungsfähigen Menschen um uns herum.

Danke, dass ihr mithelft, diese Welt zu erhalten. Jetzt.

Unser ureigenes Plastikproblem

Gastbeitrag im Tages-Anzeiger von Bastien Girod über eine missverstandene Gefahr für die Umwelt.

In unserem Land mangelt es nicht an Abfallkübeln, jedes Kind wird in Sachen Abfalltrennung unterrichtet, und wir haben Millionen investiert in eine hoch entwickelte Entsorgungsinfrastruktur. Von der Plastikverschmutzung der Meere haben wir zwar gehört, aber unsere Seen sind kristallklar. Doch der Schein trügt. Auch wir haben ein Plastikproblem. Und: Ökobilanzen helfen hier nicht weiter.

In der Schweiz findet man laut einer Untersuchung auf fast jedem Quadratmeter entlang unserer Gewässer ein Stück Plastik. Plastik verdreckt das Grüngut, unsere Kompostieranlagen müssen immer mehr Aufwand treiben, um das unerwünschte Material auszusortieren. Sogar in Naturschutzgebieten ist der Boden mit Plastik verschmutzt. Die Plastikverschmutzung ist real, auch in der Schweiz. Die schiere Anzahl an kurzlebigen Plastik produkten, die in Umlauf kommen, sprengt die Möglichkeiten der besten Abfallentsorgung. Apéro-Gäbeli, Lollistängeli, Röhrli, Wattestäbchen werden millionenfach verbraucht. Weiterlesen „Unser ureigenes Plastikproblem“

Blitzaufladung für Elektrofahrzeuge

Der ABB-Konzern hat ein Ladesystem für Elektrofahrzeuge entwickelt, das die Ladezeit für eine Reichweite von 200 Kilometern auf acht Minuten verringert. Die meisten derzeit auf dem Markt erhältlichen Systeme brauchen siebenmal so lange. Die Ladegeschwindigkeit ist angesichts der Tatsache, dass Volltanken mit Benzin nur wenige Minuten dauert, ein entscheidendes Argument zur Förderung der Elektromobilität. Das
neue Ladesystem des Zürcher Unternehmens soll in den USA im Rahmen des Projekts Electrify America eingesetzt werden. Der Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2019 in der Umgebung von etwa 100 Walmart-Supermärkten insgesamt 2’000 Ladestationen einzurichten.