Über die Unfreiheit der Liberalen

Liebe Leser
Ergänzend zu den Überlegungen zu „Eigenverantwortung“ möchten wir euch einen Artikel zu „Freiheit“ sehr empfehlen:

Bastian Rosenzweig

Klimakrise – Warum die Freiheit zu Auto, Flugzeug und übermäßigem Konsum keine Freiheit ist

Über den Klimanotstand – auch gerne zum Klimawandel verharmlost – wird, nicht zuletzt dank Greta Thunberg und der Fridays for Future-Bewegung, aktuell heftig diskutiert. Nicht zu vergessen ist dabei, dass diese nur auf längst bekannte Ergebnisse verweisen. Allerdings werden diese Fakten, obwohl sich 97% der aktiven Klimatolog*innen darüber einig sind, von der Gegenseite heftig bestritten. Gründe, die ich zumindest einigen unterstellen würde, sind die Angst vor Veränderung und der Gefährdung der eigenen wirtschaftlichen Überlegenheit. Zumindest wird sehr häufig – neben pseudowissenschaftlichen Behauptungen und Verschwörungstheorien – der Schutz der persönlichen Freiheit als Argument hergenommen.

Gelegentlich ist auch von „Verbotskultur“ die Rede, etwa wenn gefordert wird, einen einzigen Tag pro Woche keine Tiere zu essen oder auf mehr als drei Flüge pro Jahr zu verzichten. Christian Lindner setzt auf ominöse technologische Innovationen, bevor er sich in seinen…

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Von der Eigenverantwortung

Viele bürgerliche Parteien (in der Schweiz sind das v.a. die FDP und die BDP – von der SVP sei hier für einmal nicht die Rede) setzen bei der Erreichung gesellschaftlicher Ziele auf das Individuum und dessen Eigenverantwortung. Auch bei der Klimakatstrophe soll dieses tolle Instrument zum Zuge kommen.

Jede*r Einzelne soll sich dabei für oder gegen eine Handlung entscheiden, sie oder er muss den Entscheid mit seinem Gewissen vereinbaren können – und die Folgen dieses Entscheides selber tragen. Das tönt super. Das tönt nach einer Lösung, welche ohne Verbote auskommt, an den mündigen Bürger appelliert und das Mittdenken Aller mit sich bringt.

Und das funktioniert auch super: Überall dort nämlich, wo die Kosten von Entscheidungen durch das Individuum getragen wird, welches entschieden hat:

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5 Dinge über Desinformation, die wir alle wissen müssen

1. Sie nährt sich von unseren Ängsten und verbreitet sich wie ein Lauffeuer

Das menschliche Gedächtnis behält eher negative als positive Informationen, denn so lernen wir. Diejenigen, die Desinformation verbreiten, sind sich dessen bewusst und machen sich tiefsitzende Emotionen zunutze, was es wahrscheinlicher macht, dass wir Desinformation in unseren sozialen Medien teilen — und so verbreitet sie sich sechsmal schneller als tatsächliche Nachrichten!

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AKW’s: Den Letzten beissen die Hunde

Im Kernkraftwerk Mühleberg im Nordwesten des Kantons Bern werden die letzten Atome gespalten: Am 20. Dezember 2019 geht die störanfällige Anlage, welche seit 1972 das Land mit Strom versorgt, endgültig vom Netz. Eine Premiere für die Schweiz, die ganz neues Terrain verspricht. Denn mit der Abschaltung beginnt ein neues Kapitel das nicht ganz so glanzvoll sein dürfte: Die radioaktive Anlage muss rückgebaut werden – ein extrem langes und kompliziertes Projekt.

Der Energiekonzern BKW, der das Kraftwerk betreibt und die Kosten für den Abbau tragen wird, geht davon aus, dass die Arbeiten 15 Jahre dauern werden und 200’000 Tonnen Abfall mit sich bringen, 8 Prozent davon seien radioaktiv. Man rechnet mit Gesamtkosten von 927 Mio. Franken allein für die Stilllegung – zuzüglich 1,43 Mrd. Franken für die Entsorgung der Abfälle.

Abbrucharbeiten an einem Kühlturm in Deutschland

Gute Nachrichten für Firmen, die sich auf derartige Dienstleistungen spezialisiert haben. Schlechte Nachrichten für diejenigen, die nach dem Lichterlöschen bezahlen müssen. Lass uns nur hoffen, dass das dann nicht wir Bürger sind.

Die Rotenbirben startet ihr Eventjahr 2019

Am 18. April 2019 starten die Anlässe & Feste auf der Rotenbirben in Bonstetten wieder:

18. April Barbetrieb

Wir starten die Saison mit Barbetrieb und einem gemütlichen Beisammensein. Barbetrieb läuft ab 18 Uhr

Gefolgt vom ersten musikalischen Highlight:

23. Mai – Rotenbirbenbar

Konzert von Mad Nad Bo und The Raw Soul
18.00 Bar
19.30 Mad Nad Bo
20.45 The Raw Soul

Die kommenden Veranstaltungen und Anreiseinformationen finden sich hier.

Das Knonauer Amt hat erneuerbaren Energieanteil von 51% erreicht

Beitrag der Standortförderung Knonauer Amt, Forum Energie-Umwelt, Charles Höhn

Schon 20% erneuerbare Energie aus der Region – Ziel ist 80%

Die im Säuliamt selbst produzierte erneuerbare Energie deckt aktuell 20,4 Prozent des Bedarfs an Wärme und Strom. Das ist mehr als das Doppelte des Schweizer Durchschnitts. Ziel ist, bis 2050 den Bedarf zu 80 Prozent aus regional produzierter erneuerbarer Energie zu decken. Dies ohne EKZ-Wasserstrom. Mit diesem käme die im Agglomerationsgürtel liegende Region schon heute auf einen Anteil von 51 Prozent erneuerbare Energie.

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