Jetzt haben wir die Möglichkeit, dem internationalen Elfenbeinhandel Einhalt zu gebieten

In diesen Stunden führt die EU eine gross angelegte Umfrage zur künftigen Regulierung des Elfenbeinhandels durch. Das globale Netwerz Aavaz, über welches wir schon einige Male berichtet haben, nutzt diese Gelegenheit, um den verantwortlichen Stellen eine unmissverständliche Botschaft zukommen zu lassen:

Wir wollen keinen Elfenbeinhandel mehr. Wir wollen die sanften Riesen unserer Zeit vor
dem Aussterben schützen!

Um diese Botschaft ins Herz der EU zu tragen, bitten wir euch, diese Umfrage schnellstmöglich auszufüllen:

https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/SurveyOnIvoryTradeInTheEU2017

Die Anleitung zur Ausfüllung dieser Umfrage findet sich hier.

Mit hoffnungsvollen Grüssen,
Roger

Weniger Stau am Gotthard

Über Ostern erreicht der Stau wieder einmal eine Länge von 16 Kilometern und die Autofahrer brauchten mehr als 4 Stunden durchs Urnerland. Die zweite einspurige Gotthard-Röhre kann daran wenig ändern, wohl aber die NEAT, die letzten Dezember eröffnet wurde. Wie das?

Fast der gesamte Personen- und Güterverkehr verkehrt jetzt durch den Basis-Tunnel und nur noch zwei Regionalzüge pro Stunde nutzen den alten zweispurigen Gotthard-Tunnel. Es hat Platz für einen leistungsfähigen Autoverlad wie am Lötschberg, wo bis 14’000 Autos am Tag durch den alten Tunnel transportiert werden. Die Verladeanlagen in Göschenen und Airolo sind noch vorhanden und das Wagenmaterial kann wohl aus Deutschland bezogen werden, wo die Autoreisezüge auf Ende 2016 eingestellt wurden.

Was soll der Autoverlad kosten? Damit die Autofahrer aus dem Stau auf diese Variante umsteigen: Nichts! Zur Finanzierung schlage ich einen „Gotthard-Zweifränkler“ auf die Autobahnvignette vor – so tragen alle Autofahrer diese Stauabbau-Mass-nahme solidarisch. Die vielgeplagten und ebenso vieljammernden Urner und Tessiner werden nicht wie bei einer allfälligen Tunnelgebühr übermässig zur Kasse gebeten. Die Bündner freuen sich über die Entlastung der San Bernardino-Route. Das wäre für alle Beteiligten vertretbar und die „Gotthard-Pauschale“ von 2 Franken pro Jahr im Vergleich zu den Tunnelgebühren am Arlberg (9.50 Euro) und Grossen Sankt Bernhard (29 Franken) noch immer noch marginal.

Mit etwas gutem Willen und Volldampf bei den Verantwortlichen könnte das auf Ostern 2018 bereits klappen – nicht erst 2030!

Hans Wiesner, Bonstetten
glp-Kantonstrat

Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr

Unser Mitglied Hans Wiesner strebt eine Motion an, um den Flugverkehr künftig seine wahren Kosten selber tragen zu lassen. Dies würde wieder zu gleichlangen Spiessen zwischen den verschiedenen Transportmöglichkeiten führen.

1. Ausgangslage

Aufgrund historischer Beschlüsse sind Flüge in unsere Nachbarländer bis heute von jeglichen Steuern (insbesondere Mehrwertsteuer und Mineralölsteuer) und Abgaben (CO2-Abgabe, Klimarappen) befreit. Dies führt zu einer Bevorzugung des Flugverkehrs im Vergleich zu Bahn, Bus und privatem Motorfahrzeugen und dazu, dass z.B. ein Flug von Zürich nach Wien oder Berlin für 50 Franken zu haben ist (Bahnreise 150 Franken), obwohl der Flug dreimal mehr Energie verbraucht wie eine Bahn- oder Busreise. Diese Situation wird heute von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung und Verbänden (VCS, TCS, ASTAG, VöV) als unfair betrachtet.

Irrtümlicherweise ging man (vor 60 Jahren!) davon aus, dass der Luftraum grundsätzlich ausserhalb der staatlichen Hoheitszonen liege, was nach heutigem gängigem Rechtsverständnis nicht zutrifft. Der Luftraum über der Schweiz gehört zum Schweizer Rechtsraum, wie z.B. bei der Luftverkehrs- oder Sicherheitsüberwachung. Eine Steuerbefreiung ist damit nicht gegeben.

Das Dienstleistungspaket eines Fluges erfolgt zudem zu einem grossen Teil am Boden (Management, Marketing, Flugticketverkauf, Check-In, Gepäckabfertigung, Flugvorbereitung, Betankung, Enteisung, Rollwege, Treibstoffverbrauch und Lärmemissionen beim Start), was ebenfalls gegen eine Steuerbefreiung spricht. Weiterlesen „Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr“

Kohle-Comeback in den USA

Die Kohle feiert in den USA derzeit ein beeindruckendes Comeback. Verantwortlich dafür sind der Abbau rechtlicher Hürden unter dem aktuellen Präsident, der dem umweltbelastenden Rohstoff zu neuem Glanz verhelfen will sowie der gestiegene Gaspreis.

Im ersten Quartal dieses Jahres stieg die Kohleproduktion in den USA um 14%, die Exporte gar um 58%. Damit wird aktuell ein Drittel des in den Vereinigten Staaten verbrauchten Stroms aus Kohle erzeugt.

Aktion gegen Glyphosat

Wir unterstützen eine Kampagne von „Campact“:

Kanzlerin Merkel könnte noch schnell das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat durchwinken, bevor die Grünen mit am Kabinettstisch sitzen. Schon am Mittwoch geht es in Brüssel um die Zukunft des Ackergiftes.

Stimmt Deutschland nicht mit Nein, landet Glyphosat für zehn weitere Jahre auf unseren Feldern. Dabei ist das Gutachten, mit dem die EU für die Zulassung wirbt, zu großen Teilen von Monsanto abgeschrieben.

Die Jamaika-Parteien könnten die Glyphosat-Zulassung verhindern. Gerade die Grünen müssen Merkel jetzt klarmachen: Eine Jamaika-Koalition gibt es nur mit einem Nein zu Glyphosat. Campact hat deshalb einen Eil-Appell gestartet – wir haben ihn gerade unterzeichnet. Bitte unterschreibe auch Du.

https://www.campact.de/Roundup

Filmempfehlung: I AM

Liebe eine-Erde-Freunde

I AM movie

Gestern habe ich mit meiner Familie einen Film geschaut, den ich aus der Bibliothek ausgeliehen habe. Kurz gesagt: er hat mir die Augen geöffnet. Am Anfang des Filmes wurde die Frage gestellt, was denn falsch laufe auf unserer Welt. Am Ende des Filmes wurde klar, dass gar nichts falsch läuft. Die Welt kann JEDEN MOMENT gerettet werden. Es müssen nur genügend Leute diese Überzeugung aufnehmen und HANDELN!

Der Film „I AM“ ist nämlich die Antwort auf die Frage, was denn die Lösung unserer Probleme sein könnte. Ihr glaubt es nicht? Seht euch den Film an!

Wenn ihr danach noch immer der Meinung seid, unsere Welt sei unrettbar verloren, dann müsst ihr den Film halt gleich nochmal schauen (und es würde helfen, wenn ihr in nicht auf einer Sprache seht, die ihr nicht versteht 😉 )

Lieber Gruss,
Grisha