Einladung zum Forum „Energieautarke Schweiz 2050 – keine Utopie“

Liebe Weltverbesserer

Unter dem MottoEnergieautarkie Schweiz 2050 – keine Utopie“ darf die Standortförderung Knonauer Amt am 2. Oktober hochrangige Dozenten mit einer klaren Message begrüssen. Sie sprechen zu folgenden Themen:

„Energieautarke Schweiz 2050 — keine Utopie“ Prof. Anton Gunzinger, Unternehmer Supercomputing Systems AG, scs, Dozent an der EZH Zürich, Autor des Buches „Kraftwerk Schweiz“.

Prof. Anton Gunzinger zeigt in seinem Referat auf, wie die Schweiz ohne Subventionen die Energiewende schaffen und die Energieversorgung 2050 weitgehend aus Erneuerbaren bestehen wird.

„Der Beweis: die Energieregionen“ Charles Höhn, Mitglied Forum Energie-Umwelt der Standortförderung Knonauer Amt und Projektleiter ERKA

Charles Höhn zeigt anhand der Entwicklung der Region auf, dass die Aussagen von Professor Gunzinger tatsächlich keine Utopie sind. Das Knonauer Amt kann selbst als Agglomerations-Region eine erstaunliche Entwicklung vorweisen.

 „Auswirkungen auf Wirtschaft und Ausbildung“ Hans-Ulrich Bigler, Nationalrat FDP Zürich, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband und Vorstands­mitglied des Haus­eigentümer­ver­bandes Kantons Zürich

Hans-Ulrich Bigler geht darauf ein, was der Weg in eine nachhaltige Energiezukunft für die Schweizer Wirtschaft bedeutet und welche Chancen er bietet.

Die Moderation übernimmt Philipp Löpfe, Wirtschaftsjournalist und Buchautor

Zeitlicher Ablauf

20:00  Begrüssung – Marcel Strebel, Präsident Standortförderung
20:05  Referate
21:30  Raum für Fragen
22:00  Ende der Veranstaltung

Ort

Kasinosaal Affoltern am Albis

Teilnahme

Seid ihr an dieser hochrangigen Veranstaltung interessiert? Anmeldung ist nicht nötig, würde den Veranstaltern aber die Arbeit erleichtern. Bitte per Email an charles.hoehn@knonauer-amt.ch.

Einladungsflyer Forum 2.10.18

Zahlen Zur globalen Entwicklung

1. August

Am 1. August 2018 wird die Welt dieses Jahr mehr natürliche Ressourcen verbraucht haben, als der Planet innert eines Jahres wieder ersetzen kann. Dieses Datum wandert konstant nach vorne.

6,3 Milliarden

Bis 2015 hatte die Welt insgesamt 6,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Davon wurden 9% recycelt, 12% verbrannt und 79 % auf Deponien entsorgt – landeten also in der Erde oder den Weltmeeren.

150 Millionen

Die Klimaerwärmung wird in den nächsten 40 Jahren etwa 150 Millionen Menschen vertreiben. Die «Klimaflüchtlinge» werden sich in anderen Ländern ansiedeln müssen.

58 Prozent

Zwischen 1970 und 2012 ist die weltweite Population von Fischen, Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien um 58 Prozent zurückgegangen.

Und nun die guten Neuigkeiten: WIR haben es in der Hand… zusammen mit all den anderen, tollen und begeisterungsfähigen Menschen um uns herum.

Danke, dass ihr mithelft, diese Welt zu erhalten. Jetzt.

Elektromobilitäts-Messe am 21.03.18

Hallo Eine-Erde-Mitmenschen

Kloten Mobil

Ich wollte euch über eine Messe/Forum informieren über Elektromobilität, welche am 21.März in Kloten stattfindet. Den Flyer dazu findet ihr hier.

https://www.kloten-mobil.ch/docs/Programmflyer_Praxisforum_20180321.pdf

Grüessli
Barbara

Weniger Stau am Gotthard

Über Ostern erreicht der Stau wieder einmal eine Länge von 16 Kilometern und die Autofahrer brauchten mehr als 4 Stunden durchs Urnerland. Die zweite einspurige Gotthard-Röhre kann daran wenig ändern, wohl aber die NEAT, die letzten Dezember eröffnet wurde. Wie das?

Fast der gesamte Personen- und Güterverkehr verkehrt jetzt durch den Basis-Tunnel und nur noch zwei Regionalzüge pro Stunde nutzen den alten zweispurigen Gotthard-Tunnel. Es hat Platz für einen leistungsfähigen Autoverlad wie am Lötschberg, wo bis 14’000 Autos am Tag durch den alten Tunnel transportiert werden. Die Verladeanlagen in Göschenen und Airolo sind noch vorhanden und das Wagenmaterial kann wohl aus Deutschland bezogen werden, wo die Autoreisezüge auf Ende 2016 eingestellt wurden.

Was soll der Autoverlad kosten? Damit die Autofahrer aus dem Stau auf diese Variante umsteigen: Nichts! Zur Finanzierung schlage ich einen „Gotthard-Zweifränkler“ auf die Autobahnvignette vor – so tragen alle Autofahrer diese Stauabbau-Mass-nahme solidarisch. Die vielgeplagten und ebenso vieljammernden Urner und Tessiner werden nicht wie bei einer allfälligen Tunnelgebühr übermässig zur Kasse gebeten. Die Bündner freuen sich über die Entlastung der San Bernardino-Route. Das wäre für alle Beteiligten vertretbar und die „Gotthard-Pauschale“ von 2 Franken pro Jahr im Vergleich zu den Tunnelgebühren am Arlberg (9.50 Euro) und Grossen Sankt Bernhard (29 Franken) noch immer noch marginal.

Mit etwas gutem Willen und Volldampf bei den Verantwortlichen könnte das auf Ostern 2018 bereits klappen – nicht erst 2030!

Hans Wiesner, Bonstetten
glp-Kantonstrat

Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr

Unser Mitglied Hans Wiesner strebt eine Motion an, um den Flugverkehr künftig seine wahren Kosten selber tragen zu lassen. Dies würde wieder zu gleichlangen Spiessen zwischen den verschiedenen Transportmöglichkeiten führen.

1. Ausgangslage

Aufgrund historischer Beschlüsse sind Flüge in unsere Nachbarländer bis heute von jeglichen Steuern (insbesondere Mehrwertsteuer und Mineralölsteuer) und Abgaben (CO2-Abgabe, Klimarappen) befreit. Dies führt zu einer Bevorzugung des Flugverkehrs im Vergleich zu Bahn, Bus und privatem Motorfahrzeugen und dazu, dass z.B. ein Flug von Zürich nach Wien oder Berlin für 50 Franken zu haben ist (Bahnreise 150 Franken), obwohl der Flug dreimal mehr Energie verbraucht wie eine Bahn- oder Busreise. Diese Situation wird heute von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung und Verbänden (VCS, TCS, ASTAG, VöV) als unfair betrachtet.

Irrtümlicherweise ging man (vor 60 Jahren!) davon aus, dass der Luftraum grundsätzlich ausserhalb der staatlichen Hoheitszonen liege, was nach heutigem gängigem Rechtsverständnis nicht zutrifft. Der Luftraum über der Schweiz gehört zum Schweizer Rechtsraum, wie z.B. bei der Luftverkehrs- oder Sicherheitsüberwachung. Eine Steuerbefreiung ist damit nicht gegeben.

Das Dienstleistungspaket eines Fluges erfolgt zudem zu einem grossen Teil am Boden (Management, Marketing, Flugticketverkauf, Check-In, Gepäckabfertigung, Flugvorbereitung, Betankung, Enteisung, Rollwege, Treibstoffverbrauch und Lärmemissionen beim Start), was ebenfalls gegen eine Steuerbefreiung spricht. Weiterlesen „Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr“

Made by Eine Erde: Das Umweltspiel

Ein Spiel, das Spass macht, bildet und etwas bewegt? Wir haben es!

In Zusammenarbeit mit dem Elternrat der Primarschule Bonstetten hat unser Club ein Umwelt-Kartenspiel konzipiert und produziert. Es richtet sich primär an Schulklassen von der 3. bis 6. Grundstufe.

Ein Kartenset besteht aus 64 unterschiedlichen Karten, hier ein Beispiel:

Und so wird gespielt: (Spielanleitung für die Lehrperson)

Weiterlesen „Made by Eine Erde: Das Umweltspiel“