Elektromobilitäts-Messe am 21.03.18

Hallo Eine-Erde-Mitmenschen

Kloten Mobil

Ich wollte euch über eine Messe/Forum informieren über Elektromobilität, welche am 21.März in Kloten stattfindet. Den Flyer dazu findet ihr hier.

https://www.kloten-mobil.ch/docs/Programmflyer_Praxisforum_20180321.pdf

Grüessli
Barbara

Weniger Stau am Gotthard

Über Ostern erreicht der Stau wieder einmal eine Länge von 16 Kilometern und die Autofahrer brauchten mehr als 4 Stunden durchs Urnerland. Die zweite einspurige Gotthard-Röhre kann daran wenig ändern, wohl aber die NEAT, die letzten Dezember eröffnet wurde. Wie das?

Fast der gesamte Personen- und Güterverkehr verkehrt jetzt durch den Basis-Tunnel und nur noch zwei Regionalzüge pro Stunde nutzen den alten zweispurigen Gotthard-Tunnel. Es hat Platz für einen leistungsfähigen Autoverlad wie am Lötschberg, wo bis 14’000 Autos am Tag durch den alten Tunnel transportiert werden. Die Verladeanlagen in Göschenen und Airolo sind noch vorhanden und das Wagenmaterial kann wohl aus Deutschland bezogen werden, wo die Autoreisezüge auf Ende 2016 eingestellt wurden.

Was soll der Autoverlad kosten? Damit die Autofahrer aus dem Stau auf diese Variante umsteigen: Nichts! Zur Finanzierung schlage ich einen „Gotthard-Zweifränkler“ auf die Autobahnvignette vor – so tragen alle Autofahrer diese Stauabbau-Mass-nahme solidarisch. Die vielgeplagten und ebenso vieljammernden Urner und Tessiner werden nicht wie bei einer allfälligen Tunnelgebühr übermässig zur Kasse gebeten. Die Bündner freuen sich über die Entlastung der San Bernardino-Route. Das wäre für alle Beteiligten vertretbar und die „Gotthard-Pauschale“ von 2 Franken pro Jahr im Vergleich zu den Tunnelgebühren am Arlberg (9.50 Euro) und Grossen Sankt Bernhard (29 Franken) noch immer noch marginal.

Mit etwas gutem Willen und Volldampf bei den Verantwortlichen könnte das auf Ostern 2018 bereits klappen – nicht erst 2030!

Hans Wiesner, Bonstetten
glp-Kantonstrat

Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr

Unser Mitglied Hans Wiesner strebt eine Motion an, um den Flugverkehr künftig seine wahren Kosten selber tragen zu lassen. Dies würde wieder zu gleichlangen Spiessen zwischen den verschiedenen Transportmöglichkeiten führen.

1. Ausgangslage

Aufgrund historischer Beschlüsse sind Flüge in unsere Nachbarländer bis heute von jeglichen Steuern (insbesondere Mehrwertsteuer und Mineralölsteuer) und Abgaben (CO2-Abgabe, Klimarappen) befreit. Dies führt zu einer Bevorzugung des Flugverkehrs im Vergleich zu Bahn, Bus und privatem Motorfahrzeugen und dazu, dass z.B. ein Flug von Zürich nach Wien oder Berlin für 50 Franken zu haben ist (Bahnreise 150 Franken), obwohl der Flug dreimal mehr Energie verbraucht wie eine Bahn- oder Busreise. Diese Situation wird heute von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung und Verbänden (VCS, TCS, ASTAG, VöV) als unfair betrachtet.

Irrtümlicherweise ging man (vor 60 Jahren!) davon aus, dass der Luftraum grundsätzlich ausserhalb der staatlichen Hoheitszonen liege, was nach heutigem gängigem Rechtsverständnis nicht zutrifft. Der Luftraum über der Schweiz gehört zum Schweizer Rechtsraum, wie z.B. bei der Luftverkehrs- oder Sicherheitsüberwachung. Eine Steuerbefreiung ist damit nicht gegeben.

Das Dienstleistungspaket eines Fluges erfolgt zudem zu einem grossen Teil am Boden (Management, Marketing, Flugticketverkauf, Check-In, Gepäckabfertigung, Flugvorbereitung, Betankung, Enteisung, Rollwege, Treibstoffverbrauch und Lärmemissionen beim Start), was ebenfalls gegen eine Steuerbefreiung spricht. Weiterlesen „Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr“

Made by Eine Erde: Das Umweltspiel

Ein Spiel, das Spass macht, bildet und etwas bewegt? Wir haben es!

In Zusammenarbeit mit dem Elternrat der Primarschule Bonstetten hat unser Club ein Umwelt-Kartenspiel konzipiert und produziert. Es richtet sich primär an Schulklassen von der 3. bis 6. Grundstufe.

Ein Kartenset besteht aus 64 unterschiedlichen Karten, hier ein Beispiel:

Und so wird gespielt: (Spielanleitung für die Lehrperson)

Weiterlesen „Made by Eine Erde: Das Umweltspiel“

Der neue Nissan Leaf kommt

Der Anti-Tesla: Nissan präsentiert Elektroflitzer für die Massen

Das meistverkaufte Elektro-Auto der Welt, der Nissan Leaf, kommt in einer neuen Ausführung auf den Markt. Die zweite Generation erhalte einen stärkeren Motor, mehr Reichweite und fahre teilautonom. Auch das Design sei komplett neu.

«Der neue Nissan Leaf II leistet 110 kW / 150 PS und kann bis zu 380 Kilometer weit fahren. Wir sind 20 Prozent stärker als bisher und sind entsprechend schneller von 0 auf 100 km/h.»

Chefentwickler Hiroki Isobe quelle: focus.de

Nissan bringt die zweite Generation des am meisten verkauften Elektroautos auf den Markt.Quelle: KIMIMASA MAYAMA

 

Der Leaf 2 wird noch in diesem Jahr in Japan lanciert, der Europa-Start soll 2018 erfolgen.Quelle: KIMIMASA MAYAMA

Das Handelsblatt betitelt den Leaf 2 als «Anti-Tesla». Anders als der US-Hersteller greife Nissan im Massenmarkt an. Die Batterie des Einstiegsmodells sei mit 40 Kilowattstunden (kWh) zwar kleiner als die der Rivalen, dem Chevy Bolt von GM und Teslas Model 3. Aber dafür komme der neue Leaf zum Kampfpreis auf den Markt: Schon ab 3,2 Millionen Yen (25’000 Euro) aufwärts beginne der Einstieg in die Elektroautowelt in Japan, wo der Leaf am 2. Oktober debütiere.

(dsc, via heise.de)

Nein zur „Anti-Stau-Inititative“

Bereits in vier Wochen stimmen wir ab über den Gegenvorschlag zur Anti-Stau-Initiative. Wir sind der Meinung, dass diese Vorlage dem Strassenverkehr kaum etwas bringt und dafür gravierende Nachteile für die Verkehrsplanung aufweist.

Busbevorzugungen, Velowege, Beruhigung von Ortszentren und sogar Lichtsignale und Fussgängerstreifen z.B. für die Schulwegsicherheit werden dadurch verunmöglicht oder verzögert.

Mehr Strassen haben bisher noch immer auch mehr Verkehr gebracht. Hier gibts noch mehr Gründe gegen die Vorlage: Flyer