Vortrag: Der Klimawandel stellt sich vor

Aktuell in Erinnerung sind uns die verheerenden Waldbrände, Überschwemmungen und Murgänge dieses Sommers – Naturkatastrophen, die als Folge des Klimawandels in immer kürzeren Zeitabständen auftreten.

Wollen Sie wissen, was die Schweizer Armee, das US Verteidigungsdepartement, die Harvard University und Andere zum Klimawandel sagen? Welche Zusammenhänge und Einflüsse weltweit sie herstellen und welche Entwicklungen sie sehen?

Donnerstag, 15.11.2018, 20 Uhr

Ort: Rigelhüsli, Bonstetten

Eintritt frei – öffentlich

Das Referat findet im Anschluss an die Generalversammlung des Vereins Solarbonstetten statt

 

Kurzmitteilung: Kampf um den Hambacher Forst

Kennt ihr den Hambacher Forst? Das ist ein einst über 4’000 Hektar grosser Wald in Nordrhein-Westfalen, von dem heute noch rund 200 Hektar stehen.

Die restliche Fläche wurde schon vom Grundstückseigentümer, dem Energiekonzern RWE gerodet, um im Tagbau Braunkohle abzubauen. Braunkohle ist die klimaschädlichste unter den Strom-Quellen und nach aktuellen Studienergebnissen künftig gar nicht mehr notwendig, um unser Nachbarland Deutschland mit Strom zu versorgen. Nun sollen auch die verbleibenden Hektar des Forsts ab Mitte Oktober zwecks des Braunkohleabbaus abgeholzt werden.

Das würde dann so aussehen: Weiterlesen „Kurzmitteilung: Kampf um den Hambacher Forst“

Klimawandel oder Klimakatastrophe

… oder die sehr aktuelle Frage, wie die Wissenschaft über das wohl drängendste Problem unserer Zeit berichten sollen findet ihr in diesem bemerkenswerten Artikel des Tagi-Magazins:

Tuvalu und der Klimawandel

Wenn man nicht bereits Abonennt des Tages Anzeigers ist, kann man den Artikel für 2 Franken lesen. Sollte das als zu teuer erscheinen, möchte ich euch zwei Schlüsselstelle zitieren:

Weiterlesen „Klimawandel oder Klimakatastrophe“

Warum es uns gelingt, den Klimawandel zu verdrängen

Was bewirken Fakten wirklich?

Im Nachgang zum Artikel „Facts?“ verwende ich Überlegungen aus einem GEO-Artikel von 2007. Darin wird aufgezeigt, dass es in einer mit Informationen überfütterten Gesellschaft der Normalzustand ist, bestimmte Wahrnehmungsebenen zu leugnen. Der amerikanische Soziologe Stanley Cohen sagt dazu:

„Um ein Problem verdrängen zu können, ist es nötig, seine Existenz und seine moralischen Verwicklungen bis zu einem gewissen Grad anzuerkennen.“

Dies geschieht vor allem dann, wenn das Problem:

  • Unsichtbar ist
  • In der Zukunft liegt
  • Komplexe, langfristige und unklare Folgen hat

Dann greifen die von unserer Rasse in hunderttausenden von Jahren entwickelten Strategien nicht mehr. Wir brauchen unmittelbare Gefahren, klare Gegner, sichtbare Ursachen. Und wir brauchen Emotionen. Weiterlesen „Warum es uns gelingt, den Klimawandel zu verdrängen“