Die Konzernverantwortungsinitiative: worum geht es?

Die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) kommt bald zur Abstimmung. Was will sie? Was wären die Auswirkungen auf Schweizer Unternehmen, wenn sie angenommen würde?

Das Schweizer Fernsehen hat einen kurzen Beitrag gedreht, der diese Fragen beleuchtet und auch Vergleiche zu den Regeln in anderen Ländern zieht.

Weshalb die Schweiz keine neuen Kampfflugzeuge braucht

Die Schweiz denkt wieder einmal über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge nach. 36 bis 40 Stück – für 6 Milliarden Franken!

Warum ist diese Beschaffung unsinnig? Wir haben vier kurze und einleuchtende Gründe:

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Was ist Power to Gas und wozu dient es?

Power to Gas (PtG) wird, zusammen mit anderen Energiespeicherkonzepten, dazu beitragen, dass die Energiewende gelingt. Die neuen, stark schwankenden Stromproduktionsarten können dank PtG weiterhin die - ganz anders schwankende - Nachfrage befriedigen. Damit sind auch die noch immer verwendeten Argumente "wir brauchen Gas oder Kohle für die Deckung der Verbrauchsspitzen" oder "nur Atomkraftwerke können den benötigten Bandstrom bieten" definitiv vom Tisch. Wie das gehen soll? Nehmt euch Zeit und lest unseren akutellsten Artikel.

Power to Gas

Der Kern des Power to Gas-Konzeptes ist die Verwendung von erneuerbarem Strom, um mittels Elektrolyse aus Wasser Wasserstoff herzustellen. Dieser Wasserstoff kann dann direkt als Energieträger verwendet werden (beispielsweise für Wasserstoffautos) oder kann in synthetisches Methan, Treibstoffe, Strom oder Chemikalien umgewandelt werden.

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Source de Vie macht weiter

Mitten in der Krisenzeit hat der Verein Source de Vie (siehe hier unseren ersten Blog zu dieser Organisation) seinen Jahresbericht 2019 veröffentlicht. Diese Kooperation zwischen Bénin/Westafrika und der Schweiz folgt konsequent dem Grundsatz von „Ausbildung statt Auswanderung“ und bietet jungen Menschen in Bénin Ausbildungen und Perspektiven vor Ort. Und dies, ohne vor Ort den reichen, wissenden Europäer rauszukehren.

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Ein Neuanfang nach dem Virus: Was kann ich echt beitragen?

Liebe Leserinnen und Leser: Erlebt ihr diese Zeit als dunklen Tunnel oder als Weg zu etwas Neuem, das uns auch nach dem Virus erhalten bleiben sollte? Oder etwas dazwischen?

So oder so; die letzten Wochen waren enorm eindrücklich. Wir alle haben gelernt, dass es anders kommen kann, dass die wohl bald eintretende Zeit des Übergangs zurück zur „Normalität“ auch eine sehr seltene Chance darstellen wird, das „Danach“ zu beeinflussen. Es stellen sich die ausschlaggebenden Fragen:

  • Wo wollen wir nicht zurück zum Bisherigen?
  • Welche Erkenntnisse oder (Denkens)Haltungen wollen wir hinüberretten – und wie?
  • Was wollen und könnten wir beitragen?
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Crowdfunding Rotenbirben

Liebe Erdenfreunde

Eines der besten Projekte, das ich kenne, führt ein Crowdfunding durch: Der Gemüseanbau auf der Rotenbirben braucht eine Anschubfinanzierung.

Deshalb die Bitte an euch: Werft doch einen Blick auf die Projektwebseite, gebt evtl. Rückmeldungen und spendet unter unter www.lokalhelden.ch/hof-rotenbirben. Vor allem aber: lasst euch den genialen Film des Rotenbirbenteams nicht entgehen. Grosses Kino!

Gerade in unsicheren Zeiten ist lokale Lebensmittelversorgung ein brandaktuelles Thema. Das vorliegende Projekt kann direkt und indirekt bewirken, dass wir a) lokales Gemüse erhalten und b) beweisen, dass die Lebensmittelherstellung umweltfreundlich und nachhaltig erfolgen kann.

Viel Vergnügen also beim Film, beim motiviert werden und beim Ausloten eurer Spendierfreude!

Liebe Grüsse,
Roger

Syngenta und das erlaubte Gift

Liebe Freundinnen und Freunde der Erde. Habt ihr Lust auf ein wenig Französisch?

https://www.rts.ch/play/tv/120-secondes/video/des-pesticides-dangereux-sont-massivement-commercialises-par-les-geants-de-lagrochimie?id=11109772

Und wer sich über dieses dunkle Thema nicht nur schmunzelnd, sondern vertieft informieren möchte, dem sei dieser Link empfohlen: hier

Düstere Aussichten für die strahlenden Energie

Ist Kernenergie eine nachhaltige Energieform? Wenn es nach den Ländern Frankreich, Grossbritannien und Ungarn ginge, wäre diese Frage mit „ja“ zu beantworten. Ein Ende letzten Jahres heftig geführter Streit in der EU (Stichwort „Taxonomie“, die Lenkung von Finanzströmen in grüne Wirtschaftszweige) ging mit einem Kompromiss zu Ende. Atomenergie wurde einstweilen weder als umweltfreundlich noch als umweltschädlich eingestuft (Gas hat diesen Zwischenstatus übrigens auch erhalten).

Zutreffend und unumstritten ist dabei, dass Atomenergie vergleichsweise wenig CO2-Emissionen verursacht.

Völlig unabhängig vom Ausgang dieses Tauziehens um die strahlende Energie sieht es wirtschaftlich aber düster aus für sie. Seit der Katastrophe von Fukushima 2011 geht der Trend klar weg von der Kernenergie. Die Ratingagentur Standard & Poor‘s schrieb dazu:

Die Sorge um die Sicherheit der Kernkraftwerke und die Lagerung der nuklearen Abfälle, das Altern der Lagerstätten für Atomabfälle und der massive Kostenanstieg bei neuen Bauten legen den Sektor lahm.

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Erklärung des Klima-Notfalls – was kannst du tun?

Es ist klar, dass es ohne globale politische Massnahmen keine Lösung für den weltweiten Klimawandel geben kann. Das heisst aber nicht, dass es nutzlos oder unnötig wäre, auf der persönlichen Ebene zu handeln. Politische Lösungen werden ebenfalls persönliche Veränderungen bedingen, und es kann nicht schaden, dabei etwas Vorsprung zu haben – besonders, wenn man bedenkt, wie spät wir schon dran sind. (Übersetzung aus dem Englischen, Original von Jordi Boggiano)

An seinem Geburtstag, am 24. Dezember 2019, veröffentlichte Jordi Boggiano einen Text, der hier im Original nachzulesen ist: Declaring a PHP Climate Emergency. Auf Twitter bat er darum, die Ideen bekannter zu machen, was ich mit der nachfolgenden deutschen Version sehr gerne versuche, weil Jordi meines Erachtens so ziemlich jeden Nagel auf den Kopf trifft. Jordi Boggiano ist Belgier und arbeitet für eine Zürcher Softwarefirma als Head of Engineering.

Jordis wichtigste Erkenntnisse überraschen vielleicht nicht, trotzdem empfehle ich sehr, den ganzen Artikel mit den Überlegungen und Begründungen zu lesen. Hier eine Übersicht für alle, die es eilig haben:

  • Energie gezielter einkaufen.
  • Auf Flüge verzichten.
  • Weniger Fleisch essen.
  • So wählen und abstimmen, dass etwas passiert.
  • Andere motivieren, es dir gleichzutun.
  • Für CO2-Kompensation bezahlen.

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