Die Dringlichkeit einer Transformation

Habt ihr auch das Gefühl, es spitze sich vieles immer mehr zu? Dinge geraten ausser Kontrolle, Entwicklungen laufen nicht nur in eine falsche Richtung, sondern auch immer schneller?

Und dass parallel zu dieser Beschleunigung immer wieder mal ein Gespräch, ein persönlicher Eindruck oder eine Beobachtung darauf hinzuweisen scheint, dass eine Gegenbewegung entsteht? Dass es immer mehr Leuten immer klarer wird, dass sich etwas ändern MUSS?

Im Buch „Eine neue Erde“ von Eckhart Tolle findet sich eine sehr Erklärung für diese Entwicklungen … und eine Aussage, wie es – so oder so – weitergehen wird:

Wenn eine einzelne Lebensform – oder eine Spezies – mit einer tief greifenden Krise konfrontiert ist, wenn die alte Art des Umgangs miteinander und mit der Natur nicht mehr funktioniert und das Überleben von schier unüberwindlichen Problemen bedroht scheint, verendet sie und stirbt aus, oder sie geht mit einem evolutionären Sprung über die Grenzen dieses Zustands hinaus.

Es wird angenommen, dass sich die ersten Lebensformen der Erde im Meer entwickelten. Während an Land noch keine Tiere zu finden waren, wimmelte es im Meer bereits von Leben. Irgendwann muss sich dann ein Meereslebewesen auf trockenes Land gewagt haben. Vielleicht ist es zuerst nur ein paar Zoll an Land gekrabbelt, um er schöpft von der enormen Anziehungskraft der Erde wieder ins Wasser zurückzukehren, wo die Schwerkraft fast nicht zu spüren ist und das Leben leichter fällt. Aber es muss immer wieder ein Geschöpf einen Versuch gemacht haben bis es sich viel später an ein Leben auf dem Land anpasste und aus seinen Kiemen eine Lunge bildete und aus seinen Flossen Füsse. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass sich eine Spezies in solch eine feindliche Umgebung vorwagt und eine evolutionäre Verwandlung durchmacht, ohne durch eine bestimmte Krisensituation dazu gezwungen worden zu sein. Vielleicht ist ein großer Teil des Meeres vom Hauptozean abgeschnitten worden und sein Wasser über die Jahrtausende allmählich verdunstet, sodass die Fische ihr früheres Habitat hinter sich lassen und sich weiterentwickeln mussten.

Auf eine tief greifende Krise, die das Überleben aller bedroht, zu reagieren – das ist die Herausforderung, vor der die Menschheit jetzt steht.

Die Gestörtheit des menschlichen Geistes, die schon vor über 2500 Jahren von den alten Weisen erkannt wurde und die jetzt durch Wissenschaft und Technik überdeutlich zu Tage tritt, bedroht erstmalig das Überleben der Erde. Bis vor kurzem war die Transformation des menschlichen Bewusstseins nichts als eine Möglichkeit, die einige wenige Menschen ungeachtet ihres kulturellen oder religiösen Hintergrundes ergriffen. Zu einem weit verbreiteten Aufblühen des menschlichen Bewusstseins kam es noch nicht, weil es noch nicht zwingend erforderlich war.

Ein bedeutender Teil der Weltbevölkerung wird bald erkennen – falls er das nicht schon getan hat -, dass die Menschheit jetzt nur noch eine Wahl hat: Weiterentwicklung oder Untergang.

(Unterstreichungen und leichte textliche Anpassungen für ein besseres Verständnis ohne Kenntnis des vorangehenden Textes sind von mir.)

Lasst uns ein Teil der Weiterentwicklung sein, die Alternative ist [keine Alternative]!

Herzlich,
Roger

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