Wie gehen wir mit Ausländern um?

Ganz unabhängig davon, wie wir Menschen aus anderen Ländern gegenüber eingestellt sind, wir haben Bilder von Ihnen? Wie sind sie, wie sollen sie sein? Was machen sie, was sollen / dürfen sie machen?

Folgenden Ausschnitt aus dem TagiMagi (Das Magazin) vom 11.08.18 möchten wir euch dazu auf die Augen legen. Er ist unter dem Titel „Secondo, bei Fuss“ erschienen und versteht sich als Nachtrag zur Doppeladler-Diskussion:

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Nein zu Waffenexporten (Schweiz)

Nächste Woche entscheidet die sicherheitspolitische Kommission des Ständerates, ob auch sie erleichterte Waffenexporte in Bürgerkriegsländer unterstützen. Ich will kein Blut an meinen Händen und habe deshalb meiner Vertretung in der Kommission meine Meinung deutlich gesagt. Macht bitte auch mit:

https://www.campax.org/de/aktiv-werden/kein-blut-an-unseren-haenden-nein-zu-erleichterten-waffenexporten

 

Der Hundertste-Affe-Effekt

Wieso sich die Mühe machen?

Ihr seid so wenige und könnt eh nichts bewirken.

Wir Kleinen können ja gar nichts ausrichten, die Grossen (die Wirtschaft, die Politiker etc.) müssen aktiv werden.

Mit der Frage, was wir mit unserem kleinen Club und einer wenig beachteten Homepage denn überhaupt ausrichten wollen (und können), müssen nicht nur wir uns auseinander setzen.

Hierzu hat uns unser Mitglied Barbara am letzten Meeting eine super Story mitgebracht, welche aufzeigt, wie das Grosse aus dem Kleinen bewegt werden kann: Die Geschichte vom hundertsten Affen.

Sie geht so (Übersetzung und weitere Erläuterung unten):

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Rassismus ist eine Position der Schwäche

Ein Artikel von Hans Brandt im TagesAnzeiger,

Europa ist weniger frei von Diskriminierung, als es scheinen mag. Davon kündet die Bewegung um #MeTwo. Sie bringt uns weiter.

Rassismus regiert. In den USA, in Russland, in Ungarn, in Polen. Nun auch in Italien. Das Gebot, Fremden mit Höflichkeit zu begegnen, gilt nicht mehr. Beschimpfung wird salonfähig – von Latinos, Muslimen, Juden, Schwarzen. Die Welt ist vielen Weissen zu komplex geworden, scheinbar einfache Antworten sind gefragt. Rassisten haben sie parat: Ein Weltmeisterteam scheitert in der Vorrunde? Schuld ist «der Türke», der die nationale deutsche Fussballeinheit geradezu sabotiert hat.

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Am 23.09.: JA zum Tierwohl

Wieso sollen wir die Art und Weise, wie Fleisch produziert wird, gesetzlich enger regeln?

Was bringt uns das? Wir können ja auch einfach Bio/Bodenhaltung/Knospe kaufen.

Und haben wir dann überhaupt noch eine Chance gegen ausländisches Billig-(Fabrik-)Fleisch?

Unser Mitglied Hans Wiesner empfiehlt bei derartigen Fragen diesen guten Zeitungsartikel zur Lektüre:

NZZ-Artikel vom 1.Juli_2018 zum Tierwohl

Danke für den Input, Hans!

Holzeinsatz zugunsten der Stiftung Rotenbirben

Am 30. Juni haben wir wiederum einen Aktiveinsatz zugunsten der Stiftung Rotenbirben durchgeführt. Konkret ging es darum, das der Stiftung zustehende Holzlos aus dem Kooperationswald zu zerkleinern und den Mietern der Liegenschaft für künftige Winter zur Verfügung zu stellen.

Wir durften uns nicht nur über eine Menge nobles Holz aus dem Wald, sondern auch über viel Spass mit dem Traktor (Jahrgang 1956), tolles Wetter, gute Verpflegung – und einen gelungenen gemeinsamen Einsatz zugunsten dieser tollen Idee freuen.

Aber seht doch selbst, wie es uns ergangen ist:

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Zahlen zur globalen Entwicklung

1. August

Am 1. August 2018 wird die Welt dieses Jahr mehr natürliche Ressourcen verbraucht haben, als der Planet innert eines Jahres wieder ersetzen kann. Dieses Datum wandert konstant nach vorne.

6,3 Milliarden

Bis 2015 hatte die Welt insgesamt 6,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Davon wurden 9% recycelt, 12% verbrannt und 79 % auf Deponien entsorgt – landeten also in der Erde oder den Weltmeeren.

150 Millionen

Die Klimaerwärmung wird in den nächsten 40 Jahren etwa 150 Millionen Menschen vertreiben. Die «Klimaflüchtlinge» werden sich in anderen Ländern ansiedeln müssen.

58 Prozent

Zwischen 1970 und 2012 ist die weltweite Population von Fischen, Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien um 58 Prozent zurückgegangen.

Und nun die guten Neuigkeiten: WIR haben es in der Hand… zusammen mit all den anderen, tollen und begeisterungsfähigen Menschen um uns herum.

Danke, dass ihr mithelft, diese Welt zu erhalten. Jetzt.

Unser ureigenes Plastikproblem

Gastbeitrag im Tages-Anzeiger von Bastien Girod über eine missverstandene Gefahr für die Umwelt.

In unserem Land mangelt es nicht an Abfallkübeln, jedes Kind wird in Sachen Abfalltrennung unterrichtet, und wir haben Millionen investiert in eine hoch entwickelte Entsorgungsinfrastruktur. Von der Plastikverschmutzung der Meere haben wir zwar gehört, aber unsere Seen sind kristallklar. Doch der Schein trügt. Auch wir haben ein Plastikproblem. Und: Ökobilanzen helfen hier nicht weiter.

In der Schweiz findet man laut einer Untersuchung auf fast jedem Quadratmeter entlang unserer Gewässer ein Stück Plastik. Plastik verdreckt das Grüngut, unsere Kompostieranlagen müssen immer mehr Aufwand treiben, um das unerwünschte Material auszusortieren. Sogar in Naturschutzgebieten ist der Boden mit Plastik verschmutzt. Die Plastikverschmutzung ist real, auch in der Schweiz. Die schiere Anzahl an kurzlebigen Plastik produkten, die in Umlauf kommen, sprengt die Möglichkeiten der besten Abfallentsorgung. Apéro-Gäbeli, Lollistängeli, Röhrli, Wattestäbchen werden millionenfach verbraucht. Weiterlesen „Unser ureigenes Plastikproblem“