Düstere Aussichten für die strahlenden Energie

Ist Kernenergie eine nachhaltige Energieform? Wenn es nach den Ländern Frankreich, Grossbritannien und Ungarn ginge, wäre diese Frage mit „ja“ zu beantworten. Ein Ende letzten Jahres heftig geführter Streit in der EU (Stichwort „Taxonomie“, die Lenkung von Finanzströmen in grüne Wirtschaftszweige) ging mit einem Kompromiss zu Ende. Atomenergie wurde einstweilen weder als umweltfreundlich noch als umweltschädlich eingestuft (Gas hat diesen Zwischenstatus übrigens auch erhalten).

Zutreffend und unumstritten ist dabei, dass Atomenergie vergleichsweise wenig CO2-Emissionen verursacht.

Völlig unabhängig vom Ausgang dieses Tauziehens um die strahlende Energie sieht es wirtschaftlich aber düster aus für sie. Seit der Katastrophe von Fukushima 2011 geht der Trend klar weg von der Kernenergie. Die Ratingagentur Standard & Poor‘s schrieb dazu:

Die Sorge um die Sicherheit der Kernkraftwerke und die Lagerung der nuklearen Abfälle, das Altern der Lagerstätten für Atomabfälle und der massive Kostenanstieg bei neuen Bauten legen den Sektor lahm.

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Nachhaltiges Investieren wird salonfähig

Vergangene Woche durfte ich an einer Investorenveranstaltung der Bank J. Safra Sarasin teilnehmen. Dies zum Titel „Nachhaltiger Antrieb dank neuer Technologien“. Nach diesem Anlass war ich voller Freude und Zuversicht. Denn:

Institutionelle Anleger haben die Anlage in nachhaltige Wertschriften nicht nur entdeckt, sondern schon weit umgesetzt!

  • 80% aller institutionellen Anleger (v.a. Pensionskassen, Versicherungen, Banken) haben ein Anlagekriterium „Nachhaltigkeit“
  • Über 2/3 aller institutionellen Anleger sagen, dass ihre nachhaltigen Anlagen ihre Gewinne klar erhöht haben. Dies sogar bei tieferer Volatilität.
  • 44% dieser Anleger haben bis zu einem Viertel nachhaltiger Aktien, 39% bis zur Hälfte und 17% sogar über der Hälfte ihres Vermögens in Wertschriften nachhaltiger Unternehmen.

Was bedeutet das konkret?

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