Ein bissiger Artikel zu CRISPR/cas9

Ist CRISPR/Cas9 eine Methode für die Züchtung von Pflanzen, die der biologische Pflanzenbau nutzen sollte?

Nein.

Warum sollte sie? Die Pflanzen wachsen ja bereits auf den Feldern. Aus einem Labor heraus ist es manchmal schwer zu sehen, aber draussen auf den Feldern wächst im Moment unsere Nahrung – und dass schon seit mehr als 10’000 Jahren! Weiterlesen „Ein bissiger Artikel zu CRISPR/cas9“

Aktion gegen Glyphosat

Wir unterstützen eine Kampagne von „Campact“:

Kanzlerin Merkel könnte noch schnell das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat durchwinken, bevor die Grünen mit am Kabinettstisch sitzen. Schon am Mittwoch geht es in Brüssel um die Zukunft des Ackergiftes.

Stimmt Deutschland nicht mit Nein, landet Glyphosat für zehn weitere Jahre auf unseren Feldern. Dabei ist das Gutachten, mit dem die EU für die Zulassung wirbt, zu großen Teilen von Monsanto abgeschrieben.

Die Jamaika-Parteien könnten die Glyphosat-Zulassung verhindern. Gerade die Grünen müssen Merkel jetzt klarmachen: Eine Jamaika-Koalition gibt es nur mit einem Nein zu Glyphosat. Campact hat deshalb einen Eil-Appell gestartet – wir haben ihn gerade unterzeichnet. Bitte unterschreibe auch Du.

https://www.campact.de/Roundup

Made by Eine Erde: Das Umweltspiel

Ein Spiel, das Spass macht, bildet und etwas bewegt? Wir haben es!

In Zusammenarbeit mit dem Elternrat der Primarschule Bonstetten hat unser Club ein Umwelt-Kartenspiel konzipiert und produziert. Es richtet sich primär an Schulklassen von der 3. bis 6. Grundstufe.

Ein Kartenset besteht aus 64 unterschiedlichen Karten, hier ein Beispiel:

Und so wird gespielt: (Spielanleitung für die Lehrperson)

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Arbeitseinsatz für die Stiftung Rotenbirben

Am 8. und 9. April 2017 hat der Club „Eine Erde“ seinen ersten Arbeitseinsatz geleistet. Clubmitglieder haben sich in Bonstetten getroffen und bei bestem Frühlingswetter zugunsten der Stiftung Rotenbirben verschiedene Tätigkeiten ausgeführt:

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Stiftung Rotenbirben

Ein Landwirtschaftsprojekt in Bonstetten

Der Grundstein wurde gelegt! Die Stiftung hat die bürokratische Hürde überwunden und nun warten im neuen Jahr 2017 ganz andere Herausforderungen: Physische Arbeit. Ganz rudimentär, mit Dreck unter den Fingernägeln, kalte Füsse, viel Schweiss und körperliche Anstrengungen. Die Bäume müssen geschnitten und gepflegt werden, die Mäuse bekämpft, die riesige Scheune geräumt, die Gemüsebeete vorbereitet und die Werkzeuge herbeigeschafft werden. Einen alten Bauernhof in wertvollen Lebensraum für die lokale Bevölkerung zu verwandeln braucht viel Einsatz – denn unsere Ansprüche sind hoch! Das Gelände sollte zugänglich sein und nicht verwachsen, die Räumlichkeiten müssen diverse Nutzungen zulassen und nicht zum Schrottplatz verfallen, die Bäume sollten einerseits Nahrungsmittel produzieren und andererseits Lebensgrundlagen für eine Vielzahl an Tieren sein. Es braucht eine nette Feuerstelle und gemütliche Sitznischen, die zum Verweilen einladen und eine Hecke, welche die Kinder von der Strasse schützt.

Ja, wir haben hohe Ansprüche – doch zurecht! In einem Dorf brauchen wir mehr Platz, um zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen, als an der Kasse im Coop. Und vielleicht möchten Eltern nicht nur zuschauen wie sich ihre Kinder auf dem Spielplatz oder Fussballfeld austoben, sondern selbst aktiv werden. Und warum „hängen“ Jugendliche immer am Bahnhof rum – oder haben sie andere Möglichkeiten?
Raum ist facettenreicher als wir denken! Wir können an einem Ort unsere besten Freunde treffen und neue Bekanntschaften machen, wir können unsere Nahrung anpflanzen und Essen zubereiten, Kinder können sich austoben, Erwachsene können werkeln und Jugendliche können hängen.

Essen verbindet, Liebe geht durch den Magen, du bist was du isst! Die Landwirtschaft sollte wieder die Rolle in der Gesellschaft spielen, die ihr gebührt. Und es ist möglich, auf einem Feld gleichzeitig Lebensraum für unsere natürliche Flora und Fauna sowie Lebensraum für unsere eigene Entfaltung zu kreieren! Doch dafür brauchen wir Menschen, die bereit sind, über ihren Schatten zu springen und Gemeinschaft zu leben – nicht virtuell, sondern vor der Haustüre.

Am 11. und 18. Februar 2017 gibt es einen Baumschnittkurs für Obstbäume.
Am 25. Februar 2017 wird die alte Scheune geräumt und Platz für neues geschaffen.
Am 25. März 2017 findet ein grosses Frühlingsfest statt! Die Stiftung stellt sich vor – alle sind eingeladen!

Und weitere Projekte sind für das neue Jahr geplant: Die JeKaMi-GärtnerInnen eröffnen ihre Gärten auf dem Gelände, ein essbarer Waldgarten soll entstehen, eine Gartenschule für Kinder wird gegründet – und es hat Platz für viele weitere Ideen, die sich zurzeit in der Pipeline befinden, auch Deine.

Weitere Informationen: jeremy.notz@hotmail.com