Finanzaufsicht versus Solarstrom

Im Zuge der Bankenkrise (10 Jahre ist es her), wurde auch die das Pflichtenheft der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA neu geschrieben. Dies hat nun zur Folge, dass auf privater Basis finanzierte Initiativen wie zum Beispiel solarspar Probleme kriegen. Wie es dazu gekommen ist, seht ihr hier:

Beitrag FINMA-solarspardarlehen-Magazin 3-17

Kunststoffrecycling: Die nächste Runde läuft!

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte. Nach dem grossen Erfolg Anfang dieses Jahres in Bonstetten (eine Erde berichtete: Ja zur Kunststoffsammlung: Bonstetten hat entschieden!) läuft bereits die nächste Runde für ein umfangreicheres Kunststoffrecycling. Schaut euch diese Petition der Jungen Grünen an und unterzeichnet sie ebenfalls:

Plastik Recycling für Zürich

Gerne verweisen wir auch auf die Aktionen, welche unternommen wurden, um dem Weg des gesammelten Kunststoffs nachzugehen.

Der genaue Text der Petition findet sich untenstehend

Weiterlesen „Kunststoffrecycling: Die nächste Runde läuft!“

Ein tolles Resultat!

Liebe Leser

Wunderbar! Die Energiestrategie 2050 wurde mit über 58% JA klar angenommen. Sicher hat auch eure Stimme mitgeholfen. Damit ist klar: es werden keine neuen AKW gebaut in der Schweiz. Der Atomausstieg ist damit aber noch nicht Tatsache: Sogar das weltweit älteste AKW Beznau I soll gemäss Axpo Ende Juni wieder ans Netz. Der Entscheid des Ensi ist noch ausstehend.

Unterzeichnet bitte die Petition «Beznau nicht ans Netz». So helft ihr mit, den öffentlichen Druck auf das Ensi weiter aufzubauen.

Das AKW Beznau soll gemäss Axpo ende Juni 2017 wieder ans Netz. Das darf nicht geschehen! Aufgrund von Sicherheitsmängeln steht das AKW bereits 2 Jahre still. 5 Mal wurde eine Wiederinbetriebnahme verschoben.

Helft mit, öffentlichen Druck aufzubauen und unterschreibt hier die Petition «Beznau nicht ans Netz»: www.akw-nein.ch/petition-beznau/

So können wir eine eneute Wiederinbetriebnahme verhindern.

Herzlichen Dank für die Unterstützung,
eine Erde

Leserbrief zur Energiestrategie Schweiz

Lieber Leser

Jedes Jahr importieren wir Einweg-Energie (Erdöl, Uran etc.) im Wert von über 10’000’000’000.00 (10 Milliarden) Franken aus dem nahen und fernen Ausland. Dies ist keine Investition, sondern reiner Verbrauch. Das ist allen klar.

Klar wird auch, dass dies ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ein Unsinn ist: Man stelle sich nämlich vor, was die Schweiz mit dieser enormen Summe alles anstellen könnte! Wir könnten in unserem Land 125’000 Menschen einen Arbeitsplatz finanzieren, 3.6 neue Gotthardröhren bauen, die gesamtschweizerische Steuerbelastung um einen Zwanzigstel reduzieren oder 285’000 mittlere Solardächer mit 8000 Megawattstunden Jahresleistung (der Bedarf von 2 Millionen Familienhaushalten) bauen – all dies jährlich! Oder wir können das Geld Jahr für Jahr despotischen, korrupten und/oder grössenwahnsinnigen Herrschern überweisen.

Die Energiestrategie 2050, über welche wir am 21. Mai abstimmen, stärkt die Produktion von einheimischer, erneuerbarer Energie. Dies senkt nicht nur die Abhängigkeit vom Ausland und erhöht die Versorgungssicherheit. Es ermöglicht uns auch, in unser Land zu investieren, uns unser Geld langfristig in der Schweiz zu behalten.

Für einmal stehen sich also Herz und Portemonnaie nicht im Weg: Ein klares Ja zur Energiestrategie 2050!

Negativer Strompreis in Deutschland

Wäre Deutschland eine Insel ohne Kabel ins Ausland, dann hätte diese Insel ein ernsthaftes Problem: zu viel Strom.

Am vergangenen Sonntag, 15. Mai 2016, musste Strom zu negativen Preisen verkauft werden, der Markt verlangte Bloomberg zufolge zeitweise bis zu 50 Euro für die Abnahme einer Megawatt-Stunde.

Die Überproduktion am Sonntagnachmittag dürfte auf ergiebige Sonnen- und Windkrafterträge zurückzuführen gewesen sein, bei gleichzeitig tiefem Verbrauch. Vor einem Jahr hatte bereits Dänemark gemeldet, dass die Produktion von Ökostrom den nationalen Stromverbrauch erstmals überstieg.

Mehr dazu: http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-05-16/germany-just-got-almost-all-of-its-power-from-renewable-energy