Die Fair-Food-Initative – sinnvoll oder gefährlich?

Öffentlicher Informationsanlass

Unsere Verfassung umfasst inzwischen 197 Artikel und 95 Seiten. Soll nun auch das Ziel von umweltschonend und tierfreundlich produzierten Lebensmitteln in der Bundesverfassung verankert werden? Der glp und EVP ist eine sachliche Information bei Abstimmungsvorlagen wichtig. Deshalb bieten wir am
Dienstag 11. September die Möglichkeit, sich über diese Initiative zu informieren.

Um die aktuelle Situation der Lebensmittelversorgung und den Wert einer nachhaltigen Produktion fachlich zu beleuchten, konnte der Ämtler Pionier und Bio-Bauer Hansjörg Schneebeli für ein kurzes Gastreferat gewonnen werden. Für Fragen und Diskussion wird genügend Zeit eingeräumt.

Wann? Dienstag, 11. September, 19.30 Uhr
Wo? Im Ulmensaal des reformierten Kirchgemeindehauses Affoltern.

Auf euren Besuch freuen sich

Daniel Sommer, EVP
Hans Wiesner, glp

Wie gehen wir mit Ausländern um?

Ganz unabhängig davon, wie wir Menschen aus anderen Ländern gegenüber eingestellt sind, wir haben Bilder von Ihnen? Wie sind sie, wie sollen sie sein? Was machen sie, was sollen / dürfen sie machen?

Folgenden Ausschnitt aus dem TagiMagi (Das Magazin) vom 11.08.18 möchten wir euch dazu auf die Augen legen. Er ist unter dem Titel „Secondo, bei Fuss“ erschienen und versteht sich als Nachtrag zur Doppeladler-Diskussion:

Weiterlesen „Wie gehen wir mit Ausländern um?“

Nein zu Waffenexporten (Schweiz)

Nächste Woche entscheidet die sicherheitspolitische Kommission des Ständerates, ob auch sie erleichterte Waffenexporte in Bürgerkriegsländer unterstützen. Ich will kein Blut an meinen Händen und habe deshalb meiner Vertretung in der Kommission meine Meinung deutlich gesagt. Macht bitte auch mit:

https://www.campax.org/de/aktiv-werden/kein-blut-an-unseren-haenden-nein-zu-erleichterten-waffenexporten

 

Rassismus ist eine Position der Schwäche

Ein Artikel von Hans Brandt im TagesAnzeiger,

Europa ist weniger frei von Diskriminierung, als es scheinen mag. Davon kündet die Bewegung um #MeTwo. Sie bringt uns weiter.

Rassismus regiert. In den USA, in Russland, in Ungarn, in Polen. Nun auch in Italien. Das Gebot, Fremden mit Höflichkeit zu begegnen, gilt nicht mehr. Beschimpfung wird salonfähig – von Latinos, Muslimen, Juden, Schwarzen. Die Welt ist vielen Weissen zu komplex geworden, scheinbar einfache Antworten sind gefragt. Rassisten haben sie parat: Ein Weltmeisterteam scheitert in der Vorrunde? Schuld ist «der Türke», der die nationale deutsche Fussballeinheit geradezu sabotiert hat.

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Am 23.09.: JA zum Tierwohl

Wieso sollen wir die Art und Weise, wie Fleisch produziert wird, gesetzlich enger regeln?

Was bringt uns das? Wir können ja auch einfach Bio/Bodenhaltung/Knospe kaufen.

Und haben wir dann überhaupt noch eine Chance gegen ausländisches Billig-(Fabrik-)Fleisch?

Unser Mitglied Hans Wiesner empfiehlt bei derartigen Fragen diesen guten Zeitungsartikel zur Lektüre:

NZZ-Artikel vom 1.Juli_2018 zum Tierwohl

Danke für den Input, Hans!

Zahlen zur globalen Entwicklung

1. August

Am 1. August 2018 wird die Welt dieses Jahr mehr natürliche Ressourcen verbraucht haben, als der Planet innert eines Jahres wieder ersetzen kann. Dieses Datum wandert konstant nach vorne.

6,3 Milliarden

Bis 2015 hatte die Welt insgesamt 6,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Davon wurden 9% recycelt, 12% verbrannt und 79 % auf Deponien entsorgt – landeten also in der Erde oder den Weltmeeren.

150 Millionen

Die Klimaerwärmung wird in den nächsten 40 Jahren etwa 150 Millionen Menschen vertreiben. Die «Klimaflüchtlinge» werden sich in anderen Ländern ansiedeln müssen.

58 Prozent

Zwischen 1970 und 2012 ist die weltweite Population von Fischen, Vögeln, Säugetieren, Amphibien und Reptilien um 58 Prozent zurückgegangen.

Und nun die guten Neuigkeiten: WIR haben es in der Hand… zusammen mit all den anderen, tollen und begeisterungsfähigen Menschen um uns herum.

Danke, dass ihr mithelft, diese Welt zu erhalten. Jetzt.

Unser ureigenes Plastikproblem

Gastbeitrag im Tages-Anzeiger von Bastien Girod über eine missverstandene Gefahr für die Umwelt.

In unserem Land mangelt es nicht an Abfallkübeln, jedes Kind wird in Sachen Abfalltrennung unterrichtet, und wir haben Millionen investiert in eine hoch entwickelte Entsorgungsinfrastruktur. Von der Plastikverschmutzung der Meere haben wir zwar gehört, aber unsere Seen sind kristallklar. Doch der Schein trügt. Auch wir haben ein Plastikproblem. Und: Ökobilanzen helfen hier nicht weiter.

In der Schweiz findet man laut einer Untersuchung auf fast jedem Quadratmeter entlang unserer Gewässer ein Stück Plastik. Plastik verdreckt das Grüngut, unsere Kompostieranlagen müssen immer mehr Aufwand treiben, um das unerwünschte Material auszusortieren. Sogar in Naturschutzgebieten ist der Boden mit Plastik verschmutzt. Die Plastikverschmutzung ist real, auch in der Schweiz. Die schiere Anzahl an kurzlebigen Plastik produkten, die in Umlauf kommen, sprengt die Möglichkeiten der besten Abfallentsorgung. Apéro-Gäbeli, Lollistängeli, Röhrli, Wattestäbchen werden millionenfach verbraucht. Weiterlesen „Unser ureigenes Plastikproblem“

Filmpräsentation an den Tagen der Sonne 2018

Solarbonstetten macht auch an der diesjährigen Ausgabe der Tage der Sonne im Knonauer Amt mit und stellt unter anderem wiederum einen inspirierenden Film vor: Power to Change – die Energierebellion.

Power to Change 2Es ist die Geschichte einer Suche – einer Reise, auf der Fragen aufgeworfen und Antworten gefunden werden.

Weiterlesen „Filmpräsentation an den Tagen der Sonne 2018“

Vollgeld: Die entscheidende Wende?

Mail von Christoph Pfluger, Herausgeber der Zeitschrift „Zeitpunkt“

«Wie kann die Wirtschaft dem Leben dienen, anstatt dem Profit?» Diese Frage stand im Zentrum der Konferenz «From Organisation to Organism», die ich 1987 als Wirtschaftsjournalist im schottischen Findhorn besuchte. Sie hat mein Leben verändert, und vielleicht wird sie auch Sie nicht unbeteiligt lassen, wenn Sie denn weiterlesen.

Unter den Referentinnen war auch Margrit Kennedy, die grande dame der Geldreform. Sie erklärte die Wirkung des Geldes auf unser Leben, auf die Art unserer Zusammenarbeit und auf die Menschengemeinschaft als Ganzes. Mir war schnell klar: Das Geld, das wir jeden Tag verdienen und ausgeben, ist keineswegs neutral, sondern eine subtile, aber mächtige Umverteilungsmaschine. Diese Erkenntnis hat meine Arbeit als Journalist und Verleger seither geprägt.

Es herrscht Krieg zwischen arm und reich, sagt Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt. Und seine Klasse, die der Reichen, würde diesen Krieg gewinnen. Weiterlesen „Vollgeld: Die entscheidende Wende?“

AKW-Strahlengrenzwert um Faktor 100 erhöhen? Nein danke.

Am 6. März 2018 hat die Atomaufsichtsbehörde ENSI bekannt gegeben: Das seit drei Jahren stillgelegte AKW Beznau I soll trotz Mängeln im Stahl des Reaktordruckbehälters wieder ans Netz. – Melde dich zu Wort und protestiere gegen den Abbau von Sicherheitsvorschriften!

Das veraltete AKW Beznau entspricht nicht den Standards, die heute an ein AKW gestellt werden. Das Unglück in Fukushima vor sieben Jahren zeigte deutlich, dass konzeptionell veraltete AKW ein (zu) grosses Risiko sind. Mit der Wiederinbetriebnahme des mangelhaften Reaktordruckbehälters kommt nun im dicht besiedelten Schweizer Mittelland eine weitere, grosse Unsicherheit dazu. Nils Epprecht, SES-Projektleiter Strom&Atom, sagte zur Tagesschau: «Heute ist ein schwarzer Tag für die Sicherheit in der Schweiz!»

Ausserdem plant der Bundesrat eine Abschwächung der Anforderungen an die nukleare Sicherheit. Die Bevölkerung würde dadurch einem 100 Mal höheren Strahlenrisiko ausgesetzt.

Sende darum jetzt dem Bundesamt für Energie BFE eine Stellungnahme: https://energiestiftung.ch/stellungnahme-teilrevision-verordnungen.html

Quelle: Schweizerische Energie-Stiftung SES