1.5 oder 2.0 Grad? Was macht das schon!

In einem Interview des Tages-Anzeigers hat der weltbekannte Klimaforscher Thomas Stocker (mehr über ihn hier im Wiki) zu Erwärmungsszenarien und über die Wichtigkeit nur schon von kleinen Erwärmungsunterschieden geäussert. Wir geben hier seine wichtigsten Aussagen wieder.

Weiterlesen „1.5 oder 2.0 Grad? Was macht das schon!“

Null Öl, Null Gas, Null Kohle

Liebe Leser*innen

Lasst uns euch ein freches, direktes und glasklares Hammerbuch vorstellen. Es trägt den Titel „Null Öl, Null Gas, Null Kohle“ und ist vom Schweizer Journalist und Historiker Marcel Hänggi. Ein Buch, welches wir genussvoll und auch betrübt verschlungen haben.

Erhältlich ist es bei Rotpunkt Verlag und hier kann es für nur 22 Franken bestellt werden.

Worum gehts? Marcel Hänggi macht bereits auf den ersten Seiten klar: Das Klimaproblem ist ein einfaches Problem: Wir verbrennen Öl, Gas und Kohle, erhöhen den CO2-Anteil in der Luft und erwärmen so das Klima. Zu einem einfachen Problem passt dann auch eine einfache Lösung: Wir müssen damit aufhören, Öl, Gas und Kohle zu verbrennen. Und zwar runter auf ein Niveau, dass man „netto Null“ nennt.

Weiterlesen „Null Öl, Null Gas, Null Kohle“

Buchbesprechung: „Wir sind das Klima“

Gerne stellen wir euch in aller Kürze das neueste Buch von Jonathan Safran Foer vor: „Wir sind das Klima

Beginnen wir mit dem Fazit: „Wahrscheinlich ist es unmöglich, den Klimawandel aufzuhalten, indem man auf fossile Brennstoffe verzichtet.“

Dies dauere zu lange. Stattdessen empfiehlt der Autor: „Tierprodukte durch Alternativen zu ersetzen, bietet hingegen die einmalige Cahnce, schnell Treibhausgasemissionen zu reduzieren und zugleich Land zur Verfügung zu stellen, auf dem Bäume schon bald überschüssiges CO2 aufnehmen können.“

Weiterlesen „Buchbesprechung: „Wir sind das Klima““

Man wird doch wohl noch träumen (staunen) dürfen

Unsere stabile Schweiz hat nicht nur die Neutralität hervorgebracht, sondern auch einige hervorragende Rüstungsfirmen. Nun erreicht uns die Kunde, dass eine der grössten dieser Firmen, die RUAG, neue Wege beschreiten will:

Breaking News

Und umgehend meldet sich auch www.publiceye.ch mit einem Statement dazu:

Gemäss einer eben veröffentlichten Mediennmitteilung plant die bundeseigene Waffenschmiede Ruag die weltweite Einstellung der Munitionsproduktion. Wie Sie in diesem Kurzfilm sehen, will die Ruag all ihre Fabriken auf grüne Technologien umrüsten.

Beschlossen wurde dieser radikale Strategiewechsel offenbar aufgrund «existentieller Reputationsrisiken» für den Rüstungskonzern. Der Verkauf todbringender Munition stehe im Widerspruch zu Schweizer Werten.

Zur Feier seiner historischen Neuausrichtung schneidet die Ruag in wenigen  Minuten in der Eingangshalle vom Hauptbahnhof Zürich eine Riesentorte in Form eines Sturmgewehrs an. Sollten Sie grad zufällig in der Nähe sein: Vorbeischauen lohnt sich.

Als Mitglied der „Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer“ begrüsst Public Eye diese überraschende Ankündigung von Ruag: Der Rüstungskonzern erfüllt damit in einer Art vorauseilendem Gehorsam die Anliegen der Korrekturinitiative, die Ende Juni eingereicht wurde.

P.S.: Man wird doch wohl noch träumen dürfen?!?

DIE Lösung für eMobilität?

Eben haben wir durch unser Mitglied Toni von einer sehr vielversprechenden neuen Batterietechnologie erfahren.

Es gibt Ambitionen, chemische Batterien mit “Supercapacitors” (Kondensatoren mit riesiger Ladungsmenge) zu ersetzen.

Diese lassen sich in sehr kurzer Zeit laden/entladen. Grundlage dazu bietet das neue Material Graphen. Seht selber:

Weiterlesen „DIE Lösung für eMobilität?“

Wie weiter, wenn nichts hilft?

Wir sprechen seit über 20 Jahren vom Klimawandel und schon gleich lange wissen wir – zuerst ansatzweise, nun immer konkreter – was zu tun wäre.

Der kritischen Betrachterin der aktuellen Weltlage stellt sich die Frage: Wenn das ganze Wissen, das uns zur Verfügung steht, nicht zu einem Umdenken führt, was hilft dann noch weiter?

Weiterlesen „Wie weiter, wenn nichts hilft?“

Wollen wir etwas gegen das Plastik-Problem unternehmen?

Die Initiativ-Plattform Campax hat vor Kurzem eine gross angelegte Umfrage zum Plastik-Problem durchgeführt. Es das wirklich nur ein Problem in den Drittwelt-Ländern? Sind die Schweizer- und Europäischen Seen davon wirklich unbetroffen?

Ganz im Gegenteil. Lest die Auswertungen hier – und freut euch, welche weiteren Schritte geplant sind.