Abstimmungskampf um die Energiestrategie 2050

Die Abstimmung um die Ausstiegsinitiative ist verloren.

Aber bereits steht die nächste wichtige Kampagne im Energiebereich an: Am 21. Mai entscheidet die Stimmbevölkerung über die Energiestrategie 2050. Damit können wir die Weichen für ein neues Energiezeitalter stellen: weg von Erdöl und Gas, hin zu Erneuerbaren, die kontinuierliche Förderung und Ausbau der Energieeffizienz und vor allem verbietet sie den Bau neuer AKW. Aus diesen Gründen ist die Energiestrategie 2050 klar zu beführworten!

Zusammen mit Umweltverbänden und -parteien werden die Grünen in den nächsten Wochen auf der Strasse unter dem Slogan «Erneuerbar statt atomar» für ein Ja zur Energiestrategie 2050 und gegen die Steinzeit-Energiepolitik der SVP einstehen. Unterstützen wir sie dabei!

Ich bestelle Flyer und verteile sie in meinem persönlichen Umfeld oder in den Briefkästen in meinem Quartier.
Ich mag‘s gesellig und schliesse mich einer organisierten Flyerverteilaktion an

Ein klares JA zur Energiestrategie 2050

Unsere Politiker fragen sich: Soll man das Abstimmungsresultat zur Atomausstiegsinitiative gleich nutzen, um die gesamte Energiestrategie des Bundesrates zu bodigen?

Die Gegnerinnen und Gegner der Energiestrategie 2050 spüren Aufwind und setzen auf „Weiter wie bisher“, auf die dreckige und gefährliche Versorgung aus fossilen und atomaren Energiequellen und malen Blackout-Szenarien an die Wand. Viele dagegen wollen einen wichtigen Schritt vorwärts gehen – auch für die nächsten Generationen. Mit der Strategie wird die Schweizer Energieversorgung bis 2050 einheimischer und erneuerbarer. Daher stehen auch alle Schweizer Organisationen aus den Bereichen Heimat-, Natur-, Landschaft- und Umweltschutz zusammen mit den KMU und den Bauern geschlossen zur Energiestrategie 2050.

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Hier der Konter des WWF gegen diese Schwarzmaler.

Solarstrom: Wir haben noch lange nicht genug

Die neuen erneuerbaren Energien werden in der Schweiz immer beliebter. – Droht bald ein Überschuss? Nein, sagt der Fachmann und SES-Projektleiter Felix Nipkow in der WOZ: «Steht der Energiewende nicht in der Sonne!»

Die Spitze des solaren Mittagshorns kann durch gute Regelung und intelligente Steuerungen direkt vor Ort absorbiert werden. Zum Beispiel indem wir das Warmwasser über Mittag erwärmen statt in der Nacht.

Felix Nipkow

Sonenstrahlen im Nebel
Längst nicht immer scheint die Sonne von einem stahlblauen Himmel. Damit wir auch dann genug Solarstrom haben, müssen die Kapazitäten weiter wachsen.

Quelle: WOZ vom 9.2.2017

Reisen mit dem Zug

Wir reisten in den letzten Jahren mit dem Zug nach Paris, Hamburg, Mailand und wir reisen in diesem Frühling mit dem Zug nach Florenz.
Wir geniessen das Unterwegssein im Zug und haben ein gutes Gewissen in Sachen ökologischem Fussabdruck. Mobilität ergibt einen umso grösseren ökologischen Fussabdruck, je weiter die Distanzen sind und mit meiner Wahl des Reisemittels.
Ob Flugzeug, Zug oder Auto (Elektro oder Benziner?) – die CO2 Bilanz fällt sehr unterschiedlich aus.
Welche Städtereise soll es sein? Eine Weltstadt wie Paris oder New York? Paris schlägt NY in Sachen CO2 – Ausstoss um den Faktor 292!!!!!!!! bei Anreise mit dem Zug (3h ab Zürich HB).
Das heisst nicht, dass wir nie nach New York fliegen dürfen. Aber muss es wirklich für vier Tage  Weihnachtshoppen sein? Jedes Jahr?
Hier gibts die Fakten zum Reisen in übersichtlicher Form: mit-dem-zug-verreisen

Stiftung Rotenbirben

Ein Landwirtschaftsprojekt in Bonstetten

Der Grundstein wurde gelegt! Die Stiftung hat die bürokratische Hürde überwunden und nun warten im neuen Jahr 2017 ganz andere Herausforderungen: Physische Arbeit. Ganz rudimentär, mit Dreck unter den Fingernägeln, kalte Füsse, viel Schweiss und körperliche Anstrengungen. Die Bäume müssen geschnitten und gepflegt werden, die Mäuse bekämpft, die riesige Scheune geräumt, die Gemüsebeete vorbereitet und die Werkzeuge herbeigeschafft werden. Einen alten Bauernhof in wertvollen Lebensraum für die lokale Bevölkerung zu verwandeln braucht viel Einsatz – denn unsere Ansprüche sind hoch! Das Gelände sollte zugänglich sein und nicht verwachsen, die Räumlichkeiten müssen diverse Nutzungen zulassen und nicht zum Schrottplatz verfallen, die Bäume sollten einerseits Nahrungsmittel produzieren und andererseits Lebensgrundlagen für eine Vielzahl an Tieren sein. Es braucht eine nette Feuerstelle und gemütliche Sitznischen, die zum Verweilen einladen und eine Hecke, welche die Kinder von der Strasse schützt.

Ja, wir haben hohe Ansprüche – doch zurecht! In einem Dorf brauchen wir mehr Platz, um zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen, als an der Kasse im Coop. Und vielleicht möchten Eltern nicht nur zuschauen wie sich ihre Kinder auf dem Spielplatz oder Fussballfeld austoben, sondern selbst aktiv werden. Und warum „hängen“ Jugendliche immer am Bahnhof rum – oder haben sie andere Möglichkeiten?
Raum ist facettenreicher als wir denken! Wir können an einem Ort unsere besten Freunde treffen und neue Bekanntschaften machen, wir können unsere Nahrung anpflanzen und Essen zubereiten, Kinder können sich austoben, Erwachsene können werkeln und Jugendliche können hängen.

Essen verbindet, Liebe geht durch den Magen, du bist was du isst! Die Landwirtschaft sollte wieder die Rolle in der Gesellschaft spielen, die ihr gebührt. Und es ist möglich, auf einem Feld gleichzeitig Lebensraum für unsere natürliche Flora und Fauna sowie Lebensraum für unsere eigene Entfaltung zu kreieren! Doch dafür brauchen wir Menschen, die bereit sind, über ihren Schatten zu springen und Gemeinschaft zu leben – nicht virtuell, sondern vor der Haustüre.

Am 11. und 18. Februar 2017 gibt es einen Baumschnittkurs für Obstbäume.
Am 25. Februar 2017 wird die alte Scheune geräumt und Platz für neues geschaffen.
Am 25. März 2017 findet ein grosses Frühlingsfest statt! Die Stiftung stellt sich vor – alle sind eingeladen!

Und weitere Projekte sind für das neue Jahr geplant: Die JeKaMi-GärtnerInnen eröffnen ihre Gärten auf dem Gelände, ein essbarer Waldgarten soll entstehen, eine Gartenschule für Kinder wird gegründet – und es hat Platz für viele weitere Ideen, die sich zurzeit in der Pipeline befinden, auch Deine.

Weitere Informationen: jeremy.notz@hotmail.com

Bienen: Wir engagieren uns

Pflanzaktion für Lehrerinnen und Lehrer

Diesen Frühling geht die Pflanzaktion von Coop Bau + Hobby und Bio Suisse zugunsten der Bienen in die zweite Runde. Die letztjährige Aktion war ein voller Erfolg: Knapp 700 Schulklassen haben teilgenommen und Lebensräume für Bienen und andere Bestäuber geschaffen. Deshalb verschenken Coop Bau + Hobby und Bio Suisse wieder 1000 Pflanzsets mit Bio-Setzlingen und -Saatgut. Tipps für Ihren Unterricht sowie weitere Informationen und die Anmeldung: Anmeldung Pflanzaktion