Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr

Unser Mitglied Hans Wiesner strebt eine Motion an, um den Flugverkehr künftig seine wahren Kosten selber tragen zu lassen. Dies würde wieder zu gleichlangen Spiessen zwischen den verschiedenen Transportmöglichkeiten führen.

1. Ausgangslage

Aufgrund historischer Beschlüsse sind Flüge in unsere Nachbarländer bis heute von jeglichen Steuern (insbesondere Mehrwertsteuer und Mineralölsteuer) und Abgaben (CO2-Abgabe, Klimarappen) befreit. Dies führt zu einer Bevorzugung des Flugverkehrs im Vergleich zu Bahn, Bus und privatem Motorfahrzeugen und dazu, dass z.B. ein Flug von Zürich nach Wien oder Berlin für 50 Franken zu haben ist (Bahnreise 150 Franken), obwohl der Flug dreimal mehr Energie verbraucht wie eine Bahn- oder Busreise. Diese Situation wird heute von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung und Verbänden (VCS, TCS, ASTAG, VöV) als unfair betrachtet.

Irrtümlicherweise ging man (vor 60 Jahren!) davon aus, dass der Luftraum grundsätzlich ausserhalb der staatlichen Hoheitszonen liege, was nach heutigem gängigem Rechtsverständnis nicht zutrifft. Der Luftraum über der Schweiz gehört zum Schweizer Rechtsraum, wie z.B. bei der Luftverkehrs- oder Sicherheitsüberwachung. Eine Steuerbefreiung ist damit nicht gegeben.

Das Dienstleistungspaket eines Fluges erfolgt zudem zu einem grossen Teil am Boden (Management, Marketing, Flugticketverkauf, Check-In, Gepäckabfertigung, Flugvorbereitung, Betankung, Enteisung, Rollwege, Treibstoffverbrauch und Lärmemissionen beim Start), was ebenfalls gegen eine Steuerbefreiung spricht. Weiterlesen „Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr“

Made by Eine Erde: Das Umweltspiel

Ein Spiel, das Spass macht, bildet und etwas bewegt? Wir haben es!

In Zusammenarbeit mit dem Elternrat der Primarschule Bonstetten hat unser Club ein Umwelt-Kartenspiel konzipiert und produziert. Es richtet sich primär an Schulklassen von der 3. bis 6. Grundstufe.

Ein Kartenset besteht aus 64 unterschiedlichen Karten, hier ein Beispiel:

Und so wird gespielt: (Spielanleitung für die Lehrperson)

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Der neue Nissan Leaf kommt

Der Anti-Tesla: Nissan präsentiert Elektroflitzer für die Massen

Das meistverkaufte Elektro-Auto der Welt, der Nissan Leaf, kommt in einer neuen Ausführung auf den Markt. Die zweite Generation erhalte einen stärkeren Motor, mehr Reichweite und fahre teilautonom. Auch das Design sei komplett neu.

«Der neue Nissan Leaf II leistet 110 kW / 150 PS und kann bis zu 380 Kilometer weit fahren. Wir sind 20 Prozent stärker als bisher und sind entsprechend schneller von 0 auf 100 km/h.»

Chefentwickler Hiroki Isobe quelle: focus.de

Nissan bringt die zweite Generation des am meisten verkauften Elektroautos auf den Markt.Quelle: KIMIMASA MAYAMA

 

Der Leaf 2 wird noch in diesem Jahr in Japan lanciert, der Europa-Start soll 2018 erfolgen.Quelle: KIMIMASA MAYAMA

Das Handelsblatt betitelt den Leaf 2 als «Anti-Tesla». Anders als der US-Hersteller greife Nissan im Massenmarkt an. Die Batterie des Einstiegsmodells sei mit 40 Kilowattstunden (kWh) zwar kleiner als die der Rivalen, dem Chevy Bolt von GM und Teslas Model 3. Aber dafür komme der neue Leaf zum Kampfpreis auf den Markt: Schon ab 3,2 Millionen Yen (25’000 Euro) aufwärts beginne der Einstieg in die Elektroautowelt in Japan, wo der Leaf am 2. Oktober debütiere.

(dsc, via heise.de)

Nein zur „Anti-Stau-Inititative“

Bereits in vier Wochen stimmen wir ab über den Gegenvorschlag zur Anti-Stau-Initiative. Wir sind der Meinung, dass diese Vorlage dem Strassenverkehr kaum etwas bringt und dafür gravierende Nachteile für die Verkehrsplanung aufweist.

Busbevorzugungen, Velowege, Beruhigung von Ortszentren und sogar Lichtsignale und Fussgängerstreifen z.B. für die Schulwegsicherheit werden dadurch verunmöglicht oder verzögert.

Mehr Strassen haben bisher noch immer auch mehr Verkehr gebracht. Hier gibts noch mehr Gründe gegen die Vorlage: Flyer

Die Ressourcen sind aufgebraucht

Dieses Jahr haben wir den „World Overshoot Day“ bereits am 2. August erreicht: der Tag, an dem die Welt alle Ressourcen, die uns für dieses Jahr rechnerisch zur Verfügung stehen, aufgebraucht. Ab jetzt leben wir auf Kosten unserer nachfolgenden Generationen. Jahr für Jahr rückt dieser Tag im Kalender weiter nach vorne.

Fussabdruck
Das muss nicht sein! Gemeinsam können wir diesen Trend aufhalten: Finden Sie mit dem Footprint-Rechner des WWF heraus, wie Sie Ihr Leben nachhaltiger gestalten können.