Liebe Freundinnen und Freunde der Erde. Habt ihr Lust auf ein wenig Französisch?
Und wer sich über dieses dunkle Thema nicht nur schmunzelnd, sondern vertieft informieren möchte, dem sei dieser Link empfohlen: hier
Liebe Freundinnen und Freunde der Erde. Habt ihr Lust auf ein wenig Französisch?
Und wer sich über dieses dunkle Thema nicht nur schmunzelnd, sondern vertieft informieren möchte, dem sei dieser Link empfohlen: hier
Ist Kernenergie eine nachhaltige Energieform? Wenn es nach den Ländern Frankreich, Grossbritannien und Ungarn ginge, wäre diese Frage mit „ja“ zu beantworten. Ein Ende letzten Jahres heftig geführter Streit in der EU (Stichwort „Taxonomie“, die Lenkung von Finanzströmen in grüne Wirtschaftszweige) ging mit einem Kompromiss zu Ende. Atomenergie wurde einstweilen weder als umweltfreundlich noch als umweltschädlich eingestuft (Gas hat diesen Zwischenstatus übrigens auch erhalten).
Zutreffend und unumstritten ist dabei, dass Atomenergie vergleichsweise wenig CO2-Emissionen verursacht.
Völlig unabhängig vom Ausgang dieses Tauziehens um die strahlende Energie sieht es wirtschaftlich aber düster aus für sie. Seit der Katastrophe von Fukushima 2011 geht der Trend klar weg von der Kernenergie. Die Ratingagentur Standard & Poor‘s schrieb dazu:
Weiterlesen „Düstere Aussichten für die strahlenden Energie“Die Sorge um die Sicherheit der Kernkraftwerke und die Lagerung der nuklearen Abfälle, das Altern der Lagerstätten für Atomabfälle und der massive Kostenanstieg bei neuen Bauten legen den Sektor lahm.
Es ist klar, dass es ohne globale politische Massnahmen keine Lösung für den weltweiten Klimawandel geben kann. Das heisst aber nicht, dass es nutzlos oder unnötig wäre, auf der persönlichen Ebene zu handeln. Politische Lösungen werden ebenfalls persönliche Veränderungen bedingen, und es kann nicht schaden, dabei etwas Vorsprung zu haben – besonders, wenn man bedenkt, wie spät wir schon dran sind. (Übersetzung aus dem Englischen, Original von Jordi Boggiano)
An seinem Geburtstag, am 24. Dezember 2019, veröffentlichte Jordi Boggiano einen Text, der hier im Original nachzulesen ist: Declaring a PHP Climate Emergency. Auf Twitter bat er darum, die Ideen bekannter zu machen, was ich mit der nachfolgenden deutschen Version sehr gerne versuche, weil Jordi meines Erachtens so ziemlich jeden Nagel auf den Kopf trifft. Jordi Boggiano ist Belgier und arbeitet für eine Zürcher Softwarefirma als Head of Engineering.
Jordis wichtigste Erkenntnisse überraschen vielleicht nicht, trotzdem empfehle ich sehr, den ganzen Artikel mit den Überlegungen und Begründungen zu lesen. Hier eine Übersicht für alle, die es eilig haben:
Weiterlesen „Erklärung des Klima-Notfalls – was kannst du tun?“
Hallo Leute
Wir haben auf www.teamtrees.org soeben 50 Bäume gepflanzt. Haltet ihr mit?!?
Schenken ist schön. Was aber, wenn die Freude des Schenkens überschattet wird vom unguten Gefühl, den Konsum anzuheizen und unsere Umwelt weiter unter Druck zu setzen?
Dann ist es vielleicht an der Zeit, Schenken mit Umweltschutz zu verbinden. Schenken Sie Umweltschutz! Und zwar mit nachweislichem Effekt, ganz konkret:
Myclimate bietet hier die Möglichkeit, gezielt CO2-Kompensationsprojekte auszuwählen und zu schenken.
Und mit dem WWF können Tieradoptionen verschenkt werden, welche der ausgewählten Tierart dringend nötige Unterstützung verschaffen.
Urs Schnell und Res Gehriger beleuchten in einem eindrücklichen Film die Rolle, die der Nestlé-Konzern bei der Ausbeutung natürlicher Wasserquellen spielt. Die Initianten der Konzernverantwortungs-Initiative zeigen den Film am 30. November im Reformierten Kirchgemeindehaus Bonstetten.
Rezensionen zum Film:
Weiterlesen „Wie Wasser zur Ware wird“Memoriav präsentiert Bilder aus Schweizer Film- und Fernseharchiven
Am 22. Oktober lädt der Kulturkeller Marotte in Affoltern am Albis zu einer spannenden Veranstaltung ein. Mit dabei sind
Die Moderation führt Claudio Miozzari, Historiker Memoriav durch.
Energie treibt unseren Alltag und unsere Wirtschaft an – und sie birgt seit Jahrzehnten politischen Zündstoff. Denn Energieressourcen sind endlich, bergen grosse Gefahren oder verändern Landschaften über Generationen hinweg. Wie veränderte sich die Energiepolitik der Schweiz in den vergangenen hundert Jahren? Welche Visionen standen und stehen dahinter? Und wie begegnen wir den aktuellen Herausforderungen? ‹Zündstoff Energie› befragt prominente Gäste.
Ort: Kulturkeller Marotte, Centralweg 10, Affoltern am Albis
Zeit: 18:30 Uhr
Anschliessend fakultatives Abendessen
Reservation Eintritt und Essen: www.lamarotte.ch oder 044 760 52 62.
Abendkasse

Am 18. November findet der nächste Vortrag meiner Reiki-Schule „Oase4Balance“ zu Selfness, Lebensenergie (Reiki) und das Verfolgen der eigenen Lebenslinie statt.
Wer noch nie von Reiki gehört hat oder den Begriff schon kennt und sich mehr damit auseinander setzen möchte, dem sei diese Veranstaltung wärmstens empfohlen.

Die Solarenergie legt global zu. Weltweit steigt die installierte Produktionskapazität um rund 100 Gigawatt jährlich – das entspricht 100 grossen Atom- oder Kohlekraftwerken! Die weltweite Solarproduktion liegt schon 10mal höher als der gesamte Stromverbrauch der Schweiz.

Diese Zahlen überraschen auch die Experten. Vor einigen Jahren war die Internationale Energieagentur noch der Meinung, der jährliche Zubau von Solarstromkapazitäten werde nie über 40 Gigawatt steigen. Soviel dazu 😉
Wie nun aber kommt dieser saubere Strom in meine Steckdose? Wie kann ich meinen Haushalt, mein eBike und sogar mein Elektromobil mit 100% Sonnenstrom betreiben? Ist das nicht nur etwas für Eigenheimbesitzer und Grossfirmen? Mitnichten:
Weiterlesen „Die Solarenergie kommt! Und: wie könnte ich diesen Solarstrom beziehen?“Liebe Leser*innen
Lasst uns euch ein freches, direktes und glasklares Hammerbuch vorstellen. Es trägt den Titel „Null Öl, Null Gas, Null Kohle“ und ist vom Schweizer Journalist und Historiker Marcel Hänggi. Ein Buch, welches wir genussvoll und auch betrübt verschlungen haben.
Erhältlich ist es bei Rotpunkt Verlag und hier kann es für nur 22 Franken bestellt werden.
Worum gehts? Marcel Hänggi macht bereits auf den ersten Seiten klar: Das Klimaproblem ist ein einfaches Problem: Wir verbrennen Öl, Gas und Kohle, erhöhen den CO2-Anteil in der Luft und erwärmen so das Klima. Zu einem einfachen Problem passt dann auch eine einfache Lösung: Wir müssen damit aufhören, Öl, Gas und Kohle zu verbrennen. Und zwar runter auf ein Niveau, dass man „netto Null“ nennt.
Weiterlesen „Null Öl, Null Gas, Null Kohle“