Soeben hat uns ein wahrer Schatz von Informationen und Ideen gefunden und sich unseren Zielen angeschlossen. Schaut euch diesen Blog mal an und nehmt daran teil: https://einfachnachhaltig.net/
Konkreter Naturschutz
Sie möchten eine Hecke pflanzen? Auf Ihrem Firmengelände eine Blumewiese anlegen? Oder Wildbienen ein Heim bieten? Tipps und Anleitungen dazu finden Sie auf der Plattform des Vereins Biodivers. Hier werden praxisbezogene Informationen zur Umsetzung ganz unterschiedlicher Naturschutzprojekte zusammengefasst – umfassend, ansprechend und konkret.
Der Verein aktualisiert die Plattform laufend. Sie lädt ein, darin zu stöbern – oder gleich das eigene Projekt vorzustellen.
www.biodivers.ch
Was unser Essen anrichtet
Eine Empfehlung unseres Clubmitglieds Roland:
Weniger Stau am Gotthard
Über Ostern erreicht der Stau wieder einmal eine Länge von 16 Kilometern und die Autofahrer brauchten mehr als 4 Stunden durchs Urnerland. Die zweite einspurige Gotthard-Röhre kann daran wenig ändern, wohl aber die NEAT, die letzten Dezember eröffnet wurde. Wie das?
Fast der gesamte Personen- und Güterverkehr verkehrt jetzt durch den Basis-Tunnel und nur noch zwei Regionalzüge pro Stunde nutzen den alten zweispurigen Gotthard-Tunnel. Es hat Platz für einen leistungsfähigen Autoverlad wie am Lötschberg, wo bis 14’000 Autos am Tag durch den alten Tunnel transportiert werden. Die Verladeanlagen in Göschenen und Airolo sind noch vorhanden und das Wagenmaterial kann wohl aus Deutschland bezogen werden, wo die Autoreisezüge auf Ende 2016 eingestellt wurden.
Was soll der Autoverlad kosten? Damit die Autofahrer aus dem Stau auf diese Variante umsteigen: Nichts! Zur Finanzierung schlage ich einen „Gotthard-Zweifränkler“ auf die Autobahnvignette vor – so tragen alle Autofahrer diese Stauabbau-Mass-nahme solidarisch. Die vielgeplagten und ebenso vieljammernden Urner und Tessiner werden nicht wie bei einer allfälligen Tunnelgebühr übermässig zur Kasse gebeten. Die Bündner freuen sich über die Entlastung der San Bernardino-Route. Das wäre für alle Beteiligten vertretbar und die „Gotthard-Pauschale“ von 2 Franken pro Jahr im Vergleich zu den Tunnelgebühren am Arlberg (9.50 Euro) und Grossen Sankt Bernhard (29 Franken) noch immer noch marginal.
Mit etwas gutem Willen und Volldampf bei den Verantwortlichen könnte das auf Ostern 2018 bereits klappen – nicht erst 2030!
Hans Wiesner, Bonstetten
glp-Kantonstrat
Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr
Unser Mitglied Hans Wiesner strebt eine Motion an, um den Flugverkehr künftig seine wahren Kosten selber tragen zu lassen. Dies würde wieder zu gleichlangen Spiessen zwischen den verschiedenen Transportmöglichkeiten führen.
1. Ausgangslage
Aufgrund historischer Beschlüsse sind Flüge in unsere Nachbarländer bis heute von jeglichen Steuern (insbesondere Mehrwertsteuer und Mineralölsteuer) und Abgaben (CO2-Abgabe, Klimarappen) befreit. Dies führt zu einer Bevorzugung des Flugverkehrs im Vergleich zu Bahn, Bus und privatem Motorfahrzeugen und dazu, dass z.B. ein Flug von Zürich nach Wien oder Berlin für 50 Franken zu haben ist (Bahnreise 150 Franken), obwohl der Flug dreimal mehr Energie verbraucht wie eine Bahn- oder Busreise. Diese Situation wird heute von einer grossen Mehrheit der Bevölkerung und Verbänden (VCS, TCS, ASTAG, VöV) als unfair betrachtet.
Irrtümlicherweise ging man (vor 60 Jahren!) davon aus, dass der Luftraum grundsätzlich ausserhalb der staatlichen Hoheitszonen liege, was nach heutigem gängigem Rechtsverständnis nicht zutrifft. Der Luftraum über der Schweiz gehört zum Schweizer Rechtsraum, wie z.B. bei der Luftverkehrs- oder Sicherheitsüberwachung. Eine Steuerbefreiung ist damit nicht gegeben.
Das Dienstleistungspaket eines Fluges erfolgt zudem zu einem grossen Teil am Boden (Management, Marketing, Flugticketverkauf, Check-In, Gepäckabfertigung, Flugvorbereitung, Betankung, Enteisung, Rollwege, Treibstoffverbrauch und Lärmemissionen beim Start), was ebenfalls gegen eine Steuerbefreiung spricht. Weiterlesen „Motion für mehr Kostenwahrheit im Flugverkehr“
Erfolg in Brüssel: Keine Mehrheit für Neuzulassung von Glyphosat
Überlegungen zur eMobilität
Kohle-Comeback in den USA
Die Kohle feiert in den USA derzeit ein beeindruckendes Comeback. Verantwortlich dafür sind der Abbau rechtlicher Hürden unter dem aktuellen Präsident, der dem umweltbelastenden Rohstoff zu neuem Glanz verhelfen will sowie der gestiegene Gaspreis.
Im ersten Quartal dieses Jahres stieg die Kohleproduktion in den USA um 14%, die Exporte gar um 58%. Damit wird aktuell ein Drittel des in den Vereinigten Staaten verbrauchten Stroms aus Kohle erzeugt.
Zürcher hacken für den Klimaschutz
Im Sinne von sinnvollem Recycling empfehlen wir gerne folgenden Artikel weiter. Er handelt vom Climathon 2017, einem spannenden Weg, Ideen zur Rettung unserer Welt zu generieren.
Insbesondere aber interessant ist diese innovative App:
Herunterladen und nutzen explizit erwünscht 😉
Ein bissiger Artikel zu CRISPR/cas9
Ist CRISPR/Cas9 eine Methode für die Züchtung von Pflanzen, die der biologische Pflanzenbau nutzen sollte?
Nein.
Warum sollte sie? Die Pflanzen wachsen ja bereits auf den Feldern. Aus einem Labor heraus ist es manchmal schwer zu sehen, aber draussen auf den Feldern wächst im Moment unsere Nahrung – und dass schon seit mehr als 10’000 Jahren! Weiterlesen „Ein bissiger Artikel zu CRISPR/cas9“


