Buchempfehlung: Essen heisst töten

Mit „Richtig Tiere essen?!“ hat Louise Gray nicht ein Sach- sondern ein Selbstversuch-/Grundüberlegungs-/Gedankenanregungsbuch geschrieben.

Was bedeutet es, sich des Sterbens eines Tieres wirklich bewusst zu sein?

Wie wäre es, ein Jahr lang nur Tiere zu essen, welche ich selber getötet habe?

Richtig Tiere essen

Diese Fragen hat sich Louise Gray gestellt und ein Experiment gestartet. Am Ende dieses Experimentes (welches sich von geplanten 12 auf rund 24 Monate verlängert hatte), kannte sie Jagd- und Fangmethoden, die Schrecken eines Schlachthofs – aber auch den echten Geschmack eines Huhns – und das tiefe Gefühl, dass es sehr oft kein Fleisch sein muss.

Fazit der Autorin: Man soll sich ernsthaft damit befassen, dass das konsumierte Fleisch aus nachhaltiger, das Wohl der Tiere ins Zentrum stellender Quelle kommt.

Das Buch dazu sei euch wärmstens empfohlen. Edel-Verlag, Hamburg 2017, 352 Seiten, ca. 28 Franken.

Das zweite Leben der eMobil-Batterie

Inputgeber zu diesem Beitrag: Unser Mitglied Jürg

Auch gute Ideen verbrauchen Ressourcen

Was geschieht mit Batterien von eMobilen, wenn sie pensioniert werden? Nissan hat bereits über 200’000 Leaf’s verkauft, von welchen wir schon zuvor geschwärmt haben (254 Newtonmeter, in 3.7 Sekunden lautlos auf 50 km/h). Was aber geschieht mit den Batterien dieser Fahrzeuge, wenn sie auf 70% Leistung gesunken sind und in Pension gehen?

Der Trick mit dem zweiten Leben

Die Schweizer Firma Protoscar hat mit ihrem Projekt sun2wheel ein Konzept entwickelt, welches auch müden Batterien ein sinnvolles zweites Leben ermöglicht. Diese werden zu stationären Pufferbatterien umfunktioniert, welche die Tagesenergie von der Sonne (Solardach) aufnehmen und in der Nacht ans Elektomobil abgeben kann. Erst wenn der Speicher nicht mehr reichen sollte, wird Strom ans Hausnetz (als klassisches Beispiel: Boiler) und erst danach ans externe Stromnetz abgegeben.

Der Solarstromproduzent erhält so die Möglichkeit, ein grosses Stück weit selber zu entscheiden, was mit seinem Strom geschieht – und weiss tatsächlich, welcher Strom unter seiner Motorhaube steckt.

 

 

 

Ein klares JA zur Energiestrategie 2050

Unsere Politiker fragen sich: Soll man das Abstimmungsresultat zur Atomausstiegsinitiative gleich nutzen, um die gesamte Energiestrategie des Bundesrates zu bodigen?

Die Gegnerinnen und Gegner der Energiestrategie 2050 spüren Aufwind und setzen auf „Weiter wie bisher“, auf die dreckige und gefährliche Versorgung aus fossilen und atomaren Energiequellen und malen Blackout-Szenarien an die Wand. Viele dagegen wollen einen wichtigen Schritt vorwärts gehen – auch für die nächsten Generationen. Mit der Strategie wird die Schweizer Energieversorgung bis 2050 einheimischer und erneuerbarer. Daher stehen auch alle Schweizer Organisationen aus den Bereichen Heimat-, Natur-, Landschaft- und Umweltschutz zusammen mit den KMU und den Bauern geschlossen zur Energiestrategie 2050.

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Hier der Konter des WWF gegen diese Schwarzmaler.

Ja zur Kunststoffsammlung: Bonstetten hat entschieden!

Was ist geschehen?

Am 13. Dezember 2016 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten einen wegweisenden Entscheid getroffen: In der Verordnung verankert ist künftig, dass auch Kunststofe durch die Gemeinde zu sammeln und dem Recycling zuzuführen sind. Dies, nachdem die jahrelang gut laufende Kunststoffsammlung in der Gemeinde per 1. Januar 2016 eingestellt worden war.

Dieser Entscheid wurde durch die Bürger in grosser Mehrheit – gegen den Willen des Gemeinderates – und nach einer Unterschriftensammlung sowie der Einreichung einer Einzel-Initiative (danke, Hans Wiesner!) gefällt. Es brauchte also einiges an Ausdauer, Kommunikation und Mutbürgertum. Hier der ausführliche Artikel zur Versammlung. Weiterlesen „Ja zur Kunststoffsammlung: Bonstetten hat entschieden!“

Solidarische Landwirtschaft

Vorwort

Dieser Text von Jeremy Notz dient nur der ganz groben Übersicht, um ein landwirtschaftliches Projekt in Bonstetten zu erläutern.  Viele Themen werden angeschnitten, die selbst wieder einen eigenen Text bräuchten, um vollständig beschrieben zu werden. Ich habe versucht, nur die relevantesten Informationen aufzuschreiben, damit das Projekt auch für Menschen verstanden werden kann, die sich nicht tagtäglich mit der Landwirtschaft beschäftigen.
Aber eine gewisse Kritik an das Wirtschaftssystem wird vorausgesetzt, um mit den Vorwürfen und Schlussfolgerungen mitzugehen, die sonst mit Quellen und Erläuterungen beschrieben werden müssten. Einfach so als Vorwarnung. Weiterlesen „Solidarische Landwirtschaft“

Energie-Quiz

Ein Quiz, in dem du dein Energiewissen überprüfen und gleich noch ein Fairphone gewinnen kannst, gibt es bei der Schweizerischen Energiestiftung SES.

Kommt ganz modern daher und gibt – natürlich auch im Hinblick auf die anstehende Abstimmung über den Atomausstieg – zu denken: http://energiestiftung.ch/quiz.html

Neue Website: eine-erde.ch

Rechtzeitig zum Club-Treffen vom 29. November 2016 ist die neue Website eine-erde.ch live geschaltet worden. Bis zum Anlass sollte sie dann auch mit Google zu finden sein, hofft das Webteam.

Um mit einer möglichst kompletten Site starten zu können, hat das Team rund um Projektleiter Thomas Elmiger entschieden, mit einem vorläufigen Logo-Entwurf zu arbeiten.

Eine Erde

Das visuelle Symbol soll die Club-Ideen mittragen: Blau wie der grösste Teil unseres Erdenrunds, Weiss wie aufziehende Wolken oder dahinschmelzende Gletscher, Grün wie das Chlorophyll, das die Pflanzenwelt mit Energie versorgt, und Rot wie das Herzblut, mit dem sich Clubmitglieder engagieren – bunt und kraftvoll ruft das Logo dazu auf, unsere einzige Erde sorgfältig zu behandeln und die Zeit, die wir hier verbringen dürfen, für möglichst viele Menschen lebenswert zu gestalten.

Eine gute Zeit bis zum nächsten Treffen wünscht allen das Projektteam Website mit Thomas, Roger und Grisha!