Der letzte Tag der Schweiz

Ja, Sie haben richtig gelesen. Am 27. April war tatsächlich der letzte Tag der Schweiz: Denn ab heute haben wir die Ressourcen und Energiemengen, die uns eigentlich für 2017 zustehen bereits aufgebraucht. Wir leben nun auf Kosten anderer Länder und kommender Generationen.

Aber wir, die Politik und die Firmen, haben es in der Hand, den Tag nach hinten zu verlegen. Der erste Schritt dazu: Wissen, welche Auswirkungen der eigene Lebensstil auf die Umwelt hat.

Wenn alle Menschen auf dieser Welt so leben würden, wie der Schweizer Durchschnitt, bräuchten wir 3,1 Planeten, um alle zu versorgen. Wie viele Planeten brauchen Sie? Berechnen Sie Ihren persönlichen Fussabdruck und finden Sie heraus, wie Sie ihn verkleinern können. Gemeinsam können wir der Schweiz eine passendere Schuhgrösse verschaffen!

Fussabdruck berechnen

Herzliche Grüsse,
Ihr Team des WWF Schweiz

Race for water

Nach der ersten Race for Water Odyssey 2015 startet der gleichnamige Solarkatamaran unter Schweizer Flagge im April zur zweiten Expedition.
Die fünfjährige Forschungsreise hat zum Ziel, die Verschmutzung der Weltmeere zu erforschen, darüber zu informieren und neue Lösungen zu fördern, dank denen Plastikmüll gar nicht erst ins Meer gelangt.
Me(e)hr zu sehen gibts hier!

 

Wenn die Steinzeitmenschen mit Atomstrom experimentiert hätten…

Masse, Euro, Jahre: Ein paar Gedanken über Zahlen im Zusammenhang mit Tschernobyl – und warum das atomare Vermächtnis noch Hunderte von Generationen beschäftigen wird.

Artikel von Barbara Saladin, Ausgabe 1/17 der solarspar Zeitung. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Wenige Monate ist es her, dass das Schweizer Stimmvolk die Chance auf einen geordneten Atomausstieg nicht gepackt hat. Damit ist die zukünftige Laufzeit unserer alten Schrottreaktoren weiterhin unklar, und eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Derweilen läuft die Zeit. Wenigstens unsere.

Weiterlesen „Wenn die Steinzeitmenschen mit Atomstrom experimentiert hätten…“

Buchempfehlung: Essen heisst töten

Mit „Richtig Tiere essen?!“ hat Louise Gray nicht ein Sach- sondern ein Selbstversuch-/Grundüberlegungs-/Gedankenanregungsbuch geschrieben.

Was bedeutet es, sich des Sterbens eines Tieres wirklich bewusst zu sein?

Wie wäre es, ein Jahr lang nur Tiere zu essen, welche ich selber getötet habe?

Richtig Tiere essen

Diese Fragen hat sich Louise Gray gestellt und ein Experiment gestartet. Am Ende dieses Experimentes (welches sich von geplanten 12 auf rund 24 Monate verlängert hatte), kannte sie Jagd- und Fangmethoden, die Schrecken eines Schlachthofs – aber auch den echten Geschmack eines Huhns – und das tiefe Gefühl, dass es sehr oft kein Fleisch sein muss.

Fazit der Autorin: Man soll sich ernsthaft damit befassen, dass das konsumierte Fleisch aus nachhaltiger, das Wohl der Tiere ins Zentrum stellender Quelle kommt.

Das Buch dazu sei euch wärmstens empfohlen. Edel-Verlag, Hamburg 2017, 352 Seiten, ca. 28 Franken.

Abstimmungskampf um die Energiestrategie 2050

Die Abstimmung um die Ausstiegsinitiative ist verloren.

Aber bereits steht die nächste wichtige Kampagne im Energiebereich an: Am 21. Mai entscheidet die Stimmbevölkerung über die Energiestrategie 2050. Damit können wir die Weichen für ein neues Energiezeitalter stellen: weg von Erdöl und Gas, hin zu Erneuerbaren, die kontinuierliche Förderung und Ausbau der Energieeffizienz und vor allem verbietet sie den Bau neuer AKW. Aus diesen Gründen ist die Energiestrategie 2050 klar zu beführworten!

Zusammen mit Umweltverbänden und -parteien werden die Grünen in den nächsten Wochen auf der Strasse unter dem Slogan «Erneuerbar statt atomar» für ein Ja zur Energiestrategie 2050 und gegen die Steinzeit-Energiepolitik der SVP einstehen. Unterstützen wir sie dabei!

Ich bestelle Flyer und verteile sie in meinem persönlichen Umfeld oder in den Briefkästen in meinem Quartier.
Ich mag‘s gesellig und schliesse mich einer organisierten Flyerverteilaktion an

Ein klares JA zur Energiestrategie 2050

Unsere Politiker fragen sich: Soll man das Abstimmungsresultat zur Atomausstiegsinitiative gleich nutzen, um die gesamte Energiestrategie des Bundesrates zu bodigen?

Die Gegnerinnen und Gegner der Energiestrategie 2050 spüren Aufwind und setzen auf „Weiter wie bisher“, auf die dreckige und gefährliche Versorgung aus fossilen und atomaren Energiequellen und malen Blackout-Szenarien an die Wand. Viele dagegen wollen einen wichtigen Schritt vorwärts gehen – auch für die nächsten Generationen. Mit der Strategie wird die Schweizer Energieversorgung bis 2050 einheimischer und erneuerbarer. Daher stehen auch alle Schweizer Organisationen aus den Bereichen Heimat-, Natur-, Landschaft- und Umweltschutz zusammen mit den KMU und den Bauern geschlossen zur Energiestrategie 2050.

20130125_101611

Hier der Konter des WWF gegen diese Schwarzmaler.

Im Grunde sind wir alle vor allem Menschen

Sympathische Videobotschaft des Dänischen zweiten Fernsehens TV2

Ein kurzer Film, der zeigt, dass wir trotz vielen Unterschieden auch viel gemeinsam haben, z.T. mit Menschen, denen wir uns gar nicht ähnlich fühlen. Eine Botschaft der Menschlichkeit.