Die Ressourcen sind aufgebraucht

Dieses Jahr haben wir den „World Overshoot Day“ bereits am 2. August erreicht: der Tag, an dem die Welt alle Ressourcen, die uns für dieses Jahr rechnerisch zur Verfügung stehen, aufgebraucht. Ab jetzt leben wir auf Kosten unserer nachfolgenden Generationen. Jahr für Jahr rückt dieser Tag im Kalender weiter nach vorne.

Fussabdruck
Das muss nicht sein! Gemeinsam können wir diesen Trend aufhalten: Finden Sie mit dem Footprint-Rechner des WWF heraus, wie Sie Ihr Leben nachhaltiger gestalten können.

 

Nachhaltiges Investieren wird salonfähig

Vergangene Woche durfte ich an einer Investorenveranstaltung der Bank J. Safra Sarasin teilnehmen. Dies zum Titel „Nachhaltiger Antrieb dank neuer Technologien“. Nach diesem Anlass war ich voller Freude und Zuversicht. Denn:

Institutionelle Anleger haben die Anlage in nachhaltige Wertschriften nicht nur entdeckt, sondern schon weit umgesetzt!

  • 80% aller institutionellen Anleger (v.a. Pensionskassen, Versicherungen, Banken) haben ein Anlagekriterium „Nachhaltigkeit“
  • Über 2/3 aller institutionellen Anleger sagen, dass ihre nachhaltigen Anlagen ihre Gewinne klar erhöht haben. Dies sogar bei tieferer Volatilität.
  • 44% dieser Anleger haben bis zu einem Viertel nachhaltiger Aktien, 39% bis zur Hälfte und 17% sogar über der Hälfte ihres Vermögens in Wertschriften nachhaltiger Unternehmen.

Was bedeutet das konkret?

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Alte Laptop-Computer spenden

Die Organisation Labdoo.org fördert die Bildung benachteiligter Kinder, Jugendlicher, Waisen und Flüchtlinge mit einem einfachen, sehr wirkungsvollen und ökologisch nachhaltigen System. Labdoo sammelt ausgediente, noch funktionierende Laptops. Freiwillige bringen diese in Schuss, löschen verbliebene Daten und installieren das Betriebssystem Ubuntu-Linux (Open Source) mit Hunderten von Lernprogrammen sowie eine Offlineversion von Wikipedia. Reisepaten bringen die Geräte dann zur Zieldestination.

Abenteuer – Natur gemeinsam erleben für Kinder & Jugendliche 9.-22.7.17 jetzt anmelden…

          

Abenteuer, Natur, Freiheit, Gemeinschaft, Entstehen lassen von was auch immer…., begleitet von einem tollen Team!                                                                                                   Ich selbst (Natur- und Musikpädagogin) werde drei Tage mitwirken…, den einen oder anderen musikalischen Input anregen – ich freue mich sehr darauf!

Achtung: JETZT anmelden! Letzte Tage (Anmeldeschluss verlängert). Mehr Infos über http://www.motzchaefer.ch, Monika Beeler 041 917 48 16, monika.beeler@gmx.ch.

Ausschreibung NEWO 2017-2

 

Ein tolles Resultat!

Liebe Leser

Wunderbar! Die Energiestrategie 2050 wurde mit über 58% JA klar angenommen. Sicher hat auch eure Stimme mitgeholfen. Damit ist klar: es werden keine neuen AKW gebaut in der Schweiz. Der Atomausstieg ist damit aber noch nicht Tatsache: Sogar das weltweit älteste AKW Beznau I soll gemäss Axpo Ende Juni wieder ans Netz. Der Entscheid des Ensi ist noch ausstehend.

Unterzeichnet bitte die Petition «Beznau nicht ans Netz». So helft ihr mit, den öffentlichen Druck auf das Ensi weiter aufzubauen.

Das AKW Beznau soll gemäss Axpo ende Juni 2017 wieder ans Netz. Das darf nicht geschehen! Aufgrund von Sicherheitsmängeln steht das AKW bereits 2 Jahre still. 5 Mal wurde eine Wiederinbetriebnahme verschoben.

Helft mit, öffentlichen Druck aufzubauen und unterschreibt hier die Petition «Beznau nicht ans Netz»: www.akw-nein.ch/petition-beznau/

So können wir eine eneute Wiederinbetriebnahme verhindern.

Herzlichen Dank für die Unterstützung,
eine Erde

Leserbrief zur Energiestrategie Schweiz

Lieber Leser

Jedes Jahr importieren wir Einweg-Energie (Erdöl, Uran etc.) im Wert von über 10’000’000’000.00 (10 Milliarden) Franken aus dem nahen und fernen Ausland. Dies ist keine Investition, sondern reiner Verbrauch. Das ist allen klar.

Klar wird auch, dass dies ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ein Unsinn ist: Man stelle sich nämlich vor, was die Schweiz mit dieser enormen Summe alles anstellen könnte! Wir könnten in unserem Land 125’000 Menschen einen Arbeitsplatz finanzieren, 3.6 neue Gotthardröhren bauen, die gesamtschweizerische Steuerbelastung um einen Zwanzigstel reduzieren oder 285’000 mittlere Solardächer mit 8000 Megawattstunden Jahresleistung (der Bedarf von 2 Millionen Familienhaushalten) bauen – all dies jährlich! Oder wir können das Geld Jahr für Jahr despotischen, korrupten und/oder grössenwahnsinnigen Herrschern überweisen.

Die Energiestrategie 2050, über welche wir am 21. Mai abstimmen, stärkt die Produktion von einheimischer, erneuerbarer Energie. Dies senkt nicht nur die Abhängigkeit vom Ausland und erhöht die Versorgungssicherheit. Es ermöglicht uns auch, in unser Land zu investieren, uns unser Geld langfristig in der Schweiz zu behalten.

Für einmal stehen sich also Herz und Portemonnaie nicht im Weg: Ein klares Ja zur Energiestrategie 2050!

Race for water

Nach der ersten Race for Water Odyssey 2015 startet der gleichnamige Solarkatamaran unter Schweizer Flagge im April zur zweiten Expedition.
Die fünfjährige Forschungsreise hat zum Ziel, die Verschmutzung der Weltmeere zu erforschen, darüber zu informieren und neue Lösungen zu fördern, dank denen Plastikmüll gar nicht erst ins Meer gelangt.
Me(e)hr zu sehen gibts hier!

 

Anlass: Auf den Spuren des gesammelten Kunststoffs

Ein Anlass, organisiert von unserem Mitglied Hans Wiesner:

Besichtigung von Inno-Recycling in Eschlikon TG

Am Samstag 29. April, 8.40 bis ca. 14.00 Uhr

Gemeinsame Fahrt nach Eschlikon, wo uns der Geschäftsführer der Inno-Recycling AG Markus Tonner zeigt, wie der beim ÖKI-Bus wieder gesammelten Kunststoff sortiert und ökologisch weiter verwertet wird.

Treffpunkt:
08.40h beim Bahnhof Bonstetten-Wettswil

Kosten:
20 Franken
inkl. S-Bahn-Billett und Apéro (Gratis für GA-Inhaber)

Anmeldung:
Per E-Mail an hans.wiesner@grunliberale.ch oder Telefon an 044 764 14 03 (bitte angeben ob Halbtax-Abo vorhanden)

 

Wenn die Steinzeitmenschen mit Atomstrom experimentiert hätten…

Masse, Euro, Jahre: Ein paar Gedanken über Zahlen im Zusammenhang mit Tschernobyl – und warum das atomare Vermächtnis noch Hunderte von Generationen beschäftigen wird.

Artikel von Barbara Saladin, Ausgabe 1/17 der solarspar Zeitung. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin.

Wenige Monate ist es her, dass das Schweizer Stimmvolk die Chance auf einen geordneten Atomausstieg nicht gepackt hat. Damit ist die zukünftige Laufzeit unserer alten Schrottreaktoren weiterhin unklar, und eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Derweilen läuft die Zeit. Wenigstens unsere.

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